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Gold: Wer macht da heimlich Kasse?

von Harry Kayne am Aug.27, 2009, unter Finanzen

Es scheint, irgendwo jemanden zu geben, der nicht der Meinung ist, man müsse sich zurzeit mit Goldbarren eindecken. Privatanleger sind es jedenfalls nicht. Die kaufen noch immer wie bescheuert, als müssten sie Haus und Gartenzaun morgen golden anmalen. 211.500 Unzen haben Anleger am Dienstag, 25. August 2009, allein in den Gold-ETF von ETF Securities geballert. Das sind 6,6 Tonnen und entspricht einem Goldwürfel mit einer Kantenlänge von 70 Zentimetern. An einem Tag!

Und trotzdem ruht der Goldpreis noch immer festgemauert bei rund 950 Dollar pro Unze. Dort war er schon zu Jahresbeginn. Die Frage lautet also: Wer drückt den Preis? Wer weiß mehr und macht heimlich Kasse? Sind es tatsächlich die Inder, die ihre Bräute nun doch nicht komplett behängen sondern nur zur Hälfte? Vielleicht.

Ebenso wahrscheinlich ist aber auch, dass ein paar Großinvestoren nach außen hin noch immer Gold empfehlen und hintenrum heimlich ihre Barrenberge abstoßen. Das war zum Aktienboom anno 2000 nicht anders. Nur die Privatanleger, die mal wieder drauf reinfallen, werden einmal mehr angeschissen sein, wenn der Goldpreis schmilzt wie ein Nugget im Tiegel.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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