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Nicht totzukriegen: Der gute alte Arschkeks

von Harry Kayne am Sep.17, 2009, unter Gesellschaft

„Ey, du Arschkeks!“, brüllte soeben mitten in der Stadt ein Jugendlicher dem anderen freundlich zu. Okay, immerhin ist das deutlich origineller als ein geschmettertes „Digga“. Und es zeigt außerdem, dass manch schönes Schimpfwort einfach nicht totzukriegen ist. So kenne ich den Arschkeks noch aus meiner eigenen Jugend, die immerhin vor mehr als 20 Jahren stattfand und obendrein noch in einem völlig anderen Land namens DDR. Schöne Wörter kennen eben keine Grenzen und sind einfach zeitlos.

Mir fallen sofort auch solche poetischen Schimpfkonstruktionen wie „Arschkuh“, „Pissnelke“ oder der Klassiker „Arschloch“ ein – alles dreimal besser als das doch sehr gekünstelte „Turnbeutelvergesser“.

Was ein Arschkeks wirklich ist, lasse ich an dieser Stelle offen. Es gibt ihn nicht, es wird ihn nie geben, und der Gedanke, wie aussehen mag, ist auch kein wirklich schöner.

Fröhliches Schimpfen!

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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