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Der arme arme Ackermann

von Harry Kayne am Nov.20, 2009, unter Finanzen, Wirtschaft

Nein, der Chef von Deutschlands Vorzeigeinstitut, der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat es dieser Tage wirklich nicht leicht. Erst lehnt sich das blöde deutsche Volk gegen ihn auf, anstatt ihm für seine Verachtung innig zu danken. Und dann machen ihn auch noch alle wegen der von Kanzlerin Merkel gesponsorten Geburtstagsparty an. Ein echt mieses Jahr.

Und jetzt das: Der Traum seines Lebens, eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent, wird nun wahrscheinlich platzen. Schuld sind die bösen Regulatoren, die ein sicheres Bankensystem verlangen. Nur ist das eben nicht mehr ganz so rentabel.

Richten wir uns also auf magere Zeiten ein. Die deutschen Banken werden nicht zur Weltelite aufsteigen, deren Vorstände müssen sich mit einem Porsche weniger pro Jahr begnügen. Wütende Aktionäre werden im Frankfurter Bankenviertel Amok laufen oder sich gleich in den Börsensaal hängen. Das Land wird im Chaos versinken.

Und Josef Ackermann? Er wird wahrscheinlich zurück in die Schweiz gehen, sein Leben als verwirkt ansehen und vielleicht aus Frust mal was Sinnvolles tun – Hemden bügeln, Schweine züchten oder so.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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