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Der peinliche Neid auf und zu Guttenberg

von Harry Kayne am Dez.14, 2009, unter Politik

War ja zu erwarten: Da haben wir endlich mal einen Minister unter 60, der beim Volk beliebt ist, und der eine Meinung vertritt, mit der sich auch ein Normalsterblicher identifizieren kann. Und schon will das Politbüro ihn absäbeln.

Es sind allerdings schon ein paar dicke Dinger, die sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geleistet hat. Er ist nicht so hässlich wie Trittin, nicht so farblos wie Steinmeier und kann besser Englisch als Westerwelle. Okay, letzteres kann meine kleine Nichte auch schon. Er hat wirtschaftlich den Durchblick, erkennt Kriege, wenn er sie sieht, und will dem Land offenbar wirklich dienen – drei weitere Eigenschaften, die nicht in der Job-Beschreibung für einen Minister zu finden sind.

Was aber für einen herkömmlichen deutschen Politiker schon an Königsmord grenzt: Guttenberg gibt Fehler zu und hat sogar die Frechheit, sich für diese auch noch zu entschuldigen.

Kein Wunder, dass ihn seine Kollegen nun loswerden wollen. Er menschelt trotz seiner vielen Vornamen und der adligen Abstammung zu sehr und pisst ihnen damit einmal zu oft in den Pool. Also pissen sie zurück wegen einer Sache, die er nicht einmal so richtig verbockt hat.

Mensch, Gutti, fall bitte in diesem Sturm nicht um. Auch wenn es arg pathetisch klingt, aber dieses Land braucht dich.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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