Die Wetter-Weicheier vom Radio
von Harry Kayne am Jan.06, 2010, unter Gesellschaft
„Es ist bitterkalt draußen“, tönt der Radio-Moderator morgens nach den Nachrichten, um dann gleich nachzulegen: „Minus drei Grad Celsius.“ Wow, bei diesem Wetter friert mir noch gar nichts ein, außer meinen Gesichtszügen.
Wie kommt eigentlich der Tiefdruck-Schwafler darauf, läppische minus drei Grad wären bitterkalt? Auch die Moderations-Azubis der anderen Hamburger Radiostationen, wie „NDR 2“, „Radio Hamburg“ oder „Das neue Alster-Radio“ sind nicht gerade hart im Nehmen, was die Außentemperaturen betrifft. Wahrscheinlich haben sie Angst, dass ihnen die zwei restlichen Gehirnzellen einfrieren, die ihre Laberei bisher noch überlebt haben.
Vielleicht hat das Ganze auch mit der Hamburger Weichheit zu tun. Nicht umsonst hat der Amerikaner nach dem Hanseaten ein lappiges Weichbrötchen benannt. Er ist halt nur das maritime Regenwetter gewohnt. Kontinentale Auswüchse wie große Hitze im Sommer und etwas kühlere Luft im Winter sind ihm fremd. Da kann die Birne schon mal festrosten.
Ich dagegen freue mich schon mächtig auf die Schneeballschlacht und einen herzhaften Winterspaziergang am Wochenende. Hoffentlich wird es dann endlich wirklich mal bitterkalt.
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Januar 7th, 2010 on 14:20
Alstervergnügen! Yeaaaaaaaaaaaah!
Januar 10th, 2010 on 13:50
Noch besser ist, daß alljährlich wiederkehrend Leute (und nicht mal wenige) von Schnee und Kälte “überrascht” werden – IM WINTER!!!!!
Was natürlich nichts über den miesen Charakter des Winters aussagt, als über den Verstand der Überraschten.
PS bei uns wirds leider wieder warm- Tageshöchsttemperaturen bei -2 bis -4 gradC (statt -10).
DBW