Ich will jetzt auch staatliche Hilfe
von Harry Kayne am Feb.10, 2010, unter Politik, Wirtschaft
Ort meiner Erlösung - das Bundesministerium der Finanzen in Berlin (Foto: Peter Kuley/Wikipedia)
Ich habe einen Plan, wie ich meine chronische Unterfinanzierung endlich in den Griff bekomme. Ich beantrage Staatshilfe. Ich denke, anderthalb Millionen Euro reichen für die kommenden zehn Jahre oder so aus. Das heißt, wenn ich es nicht einem Finanzberater in der Bank anvertraue.
Die Voraussetzungen für staatliche Hilfe erfülle ich ja: Ich verprasse leidenschaftlich gerne Geld. Ich habe nichts Vernünftiges gelernt, schon gar nicht aus eigenen Fehlern. Ich halte sehr viel von mir, und täglich wird es mehr. Und zur Not gehe ich auch mal mit einem Politiker ins Bett.
Also ehrlich. Was sich selbst die blöden Pleitegeier von General Motors trauen, sollte auch in der breiten Bevölkerung Schulden … Verzeihung … Schule machen. Erst Opel um den Baum wickeln, dann die Bundesregierung kräftig verarschen, fast die ganze Belegschaft feuern und am Ende noch rotzfrech einen Haufen Geld aus dem deutschen Steuerportemonnaie kassieren wollen. Quasi als Dankeschön für die gute Zeit. Wie bescheuert ist unsere Regierung eigentlich wirklich?
Woher mein Geldproblem kommt? Naja, ich komme zurzeit nicht so häufig in die Schweiz. Da ist das Wetter nicht mehr so gut. Zu wenig Nebel.
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Februar 10th, 2010 on 19:52
“Und zur Not gehe ich auch mal mit einem Politiker ins Bett.”
igittigittigitt
ansonsten volle Zustimmung :[
DBW