Spektakulärer Selbstversuch: Haifänger schneiden sich Arme und Beine ab
von Harry Kayne am Feb.15, 2010, unter Schön wär's
In einer bislang beispiellosen Aktion haben japanische und chinesische Haifänger nun Hand an die eigenen Gliedmaßen gelegt. Sie schnitten sich gegenseitig Arme und Beine ab und ließen sich anschließend ins Meer fallen. „Wir wollen nachvollziehen, wie es Tieren geht, denen wir täglich die Flossen abschneiden, um sie danach wieder ins Meer zu werfen. Für einen Teller Suppe im Nobelrestaurant, der nicht einmal sonderlich gut schmeckt“, sagte einer der Aktivisten kurz vor seinem Tod.
Die Haifänger überraschte vor allem die Erkenntnis, wie schmerzhaft die Prozedur ausfiel. „Wir dachten immer, das seien nur Fleischwunden. Aber es tut richtig weh und blutet sehr stark“, meinte ein Japaner, der von Wörterkraftwerk nicht namentlich genannt werden will. Durch den Muskel zu kommen, sei ja noch recht gut zu meistern. Aber der Knochen stelle da schon eine sehr viel härtere Nuss dar. Schmerzhafte Splitterbrüche und langwierige Sägearbeiten machten den Experimentierfreudigen ziemlich zu schaffen.
Einige der gut 100 Greenpeace-Beobachter mussten sich übergeben. Die anderen gingen bei den Sägearbeiten mit zur Hand.
Das Beispiel soll nun weiter Schule machen. Demnächst wollen einige chinesische Restaurants für einen Teller Haifischflossensuppe dem Gast einen Arm abnehmen. Mehr als vier Teller sollten auf diese Weise nicht drin sein.
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Februar 21st, 2010 on 19:31
Egal was du da geschluckt hast, nimm weniger davon!!
DBW