Horst Köhler tritt ab – sein Preis für die Wahrheit
von Harry Kayne am Mai.31, 2010, unter Politik
Unser Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück. Und alles nur, weil er den Krieg … Verzeihung … den Militäreinsatz in Afghanistan mit wirtschaftlichen Interessen in Zusammenhang gebracht hat. Irgendwie schade um ihn, aber doch so vermeidbar.
Mensch Hotte, alter Braini, du müsstest doch wissen, dass man hier in Deutschland für die Wahrheit immer eins auf die Fresse kriegt. Das hat auch Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann vor ein paar Tagen schmerzhaft mitgekriegt, als er sich zu Griechenland geäußert hat. Eigentlich hat auch er nur gesagt, was jeder schon weiß, sich aber lieber im Stillen denkt. Würde Ackermann nicht in einem Privatunternehmen arbeiten, er wäre schon weg.
Dass hinter einem Krieg immer auch wirtschaftliche Interessen stehen, ist ja nun wirklich nicht neu. Aber das kannste doch nicht so laut sagen, Horst! Nicht in Deutschland, dem Land der verhuschten Unwahrheiten, dem Heimatland der Political Correctness. Hier verniedlichen wir konsequent einen Krieg zu einer Friedensmission. Hier sehen wir über Chinas recht freie Interpretation der Menschenrechte hinweg. Schließlich hängt da ein Milliardenmarkt dran. Aber pscht. Bloß nicht so laut den Zusammenhang herstellen.
Und die FDP wird so lange etwas von Steuersenkungen faseln, bis es endgültig zu albern wird. Schließlich hat sie das ja vor den Wahlen versprochen, und jeder hat auch noch zugehört.
Mann Köhler, du hättest wirklich wissen müssen, was du da tust. Die Wahrheit wird in Deutschland bestraft. Bitter.
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2 Kommentare vorhanden
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Mir reicht’s! Ich trete zurück | Wörterkraftwerk
Juni 18th, 2010 on 16:30[...] ganze Scheiße hat, tritt heutzutage ab: die hessische Spätlese Roland Koch, der weinende Horst Köhler, vielleicht bald der gescheiterte Philipp Rösler und hoffentlich auch der unmögliche [...]




Mai 31st, 2010 on 23:16
Als müsste man jetzt sooooo traurig darüber sein, daß Schleimi-Horst jetzt weg ist
Mai 31st, 2010 on 23:32
Er hat wenigstens Ahnung von Wirtschaft – im Gegensatz zum Rest der Regierung.