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Kampf mit der Wahrheit – das Ackermann-Exempel

von Harry Kayne am Mai.17, 2010, unter Finanzen

Josef Ackermann beobachtet gut (Foto: World Economic Forum swiss-image.ch/Fotografiert von Monika Flueckiger)

Schon blöd: Da spricht Deutsche-Bank-Banker Josef Ackermann aus, was keiner zu sagen wagt, schon ballern wieder alle auf ihn ein. Ist nicht fair. Er wage zu bezweifeln, ob Griechenland seine Schulden werde bezahlen können, meint Ackermann – gut gebrüllt, und vor allem richtig beobachtet. Denn wovon sollen die Hellenen ihren Dispo ausgleichen, wenn in ihrem Land niemand seine Steuern zahlt und alles mosert?

Aber hinter den Attacken auf den Jupp Ackermann steckt noch ein anderes Kalkül. Denn obwohl Angela Merkel gar keinen Bart hat, wird sie in Griechenland bereits mit Adolf Hitler verglichen. Sie sei zu zögerlich, könne die fidelen Sirtaki-Tänzer ja gar nicht mehr leiden, und schließlich hat sie nicht gleich freudig das Portemonnaie aufgemacht und die Rechnung beim Griechen bezahlt. Ist nicht nett und gefährdet vor allem den nächsten Urlaub auf Kreta.

Schon klar, dass die Bundesregierung jetzt schön medienwirksam auf den Deutsche-Bank-Chef einboxt wie auf einen Sandsack. Image-Korrektur durch Dudu. Vielleicht haben die Griechen uns dann bald auch wieder lieb.

Hübsch ausgedacht. Nur leider allzu offensichtlich.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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