Lieber Barack, lass es einfach! Es hat doch keinen Sinn
von Harry Kayne am Aug.04, 2011, unter Politik
„Obama, Obama, du arma“, singt die Erste Allgemeine Verunsicherung auf ihrem Album „Neue Helden braucht das Land“. Und selten hatten sie so sehr Recht wie heute.
Lieber Barack Obama, du kamst als Held, als Strahlemann. Jetzt bist du nur noch ein müder Schatten mit Augenringen. Sind deine Haare grauer als noch zur Präsidentenwahl?
Doch warum tust du dir das an? Für so ein ausgesprochen dämliches Land. Es ist nicht zu übersehen, dass sich da ein ganzes Volks bereitwillig ausnehmen lässt wie eine Back-Ente nach dem Schlachten. Sie wählen die Republikaner, sogar die Bostoner Tea Party – Politiker, die nur das Geld anbeten, Reiche goutieren und Arme noch einmal so richtig anpissen, wenn sie vor ihnen bettelnd auf der Straße liegen. Sie prahlen lauthals damit, wie scheiße sie Steuern finden, ganz besonders für Reiche. Denn die sind ja sowieso schon so geplagt mit ihrem vielen Geld.
Den Staat, den sollen lieber mal die Armen finanzieren. Die, die nachts an der Tanke, morgens bei McDonalds und nachmittags bei Wal Mart arbeiten, um ihren fünf Kindern die Mäuler zu stopfen, die sie gottgefällig gezeugt haben. Und wo bleibt der Aufstand? Der Zorn? Die Wut? Sie kommt nicht. Denn die Elite verabreicht dem Fußvolk noch immer die Schlafpillen per Funk, Zeitung und Fernsehen, damit sie ihren amerikanischen Traum weiterträumen können. Und brav die Fresse halten.
USA als Lotto-Land
Amerika ist nur noch eine riesige Lotterie. Millionen Menschen zahlen ein, ein paar Tausend knacken den Jackpot – und haben keine Sorgen mehr, außer, an Koks ranzukommen.
Lieber Barack, warum willst du einem Land dienen, das sich nicht dienen lassen will? Doof bleibt einfach doof. An deiner Stelle würde ich die Idioten in Washington ohne mich weitermachen lassen und auf meiner Ranch Rosen züchten.
Wäre zumindest sinnvoller, als in Washington weiter gegen die Blindmühlen zu kämpfen.
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August 4th, 2011 on 22:20
Der Artikel erinnert an den letzten Sachsenkönig, der mit den Worten:
“..denn macht euern Scheiß alleene…”, abtrat.
BO hat nur max.8 Jahre um etwas zu bewegen dann kann er mit ruhigem Gewissen (vor sich selbst)gehen und sagen, er hätt´s versucht.
Tritt er vorher ab, muß er mit dem Zweifel leben ob er nicht doch noch etwas hätte schaffen können, wenn er nur geblieben wäre.
Und alle die ihn gewählt haben wären demoralisiert.
Der Hohn seiner Gegener wäre ihm sowieso gewiss.
Im Übrigen werden die Abgeordneten auch ihre Quittung bekommen und den Laufpass, zumindest wenn man den jüngsten Veröffentlichungen zu dem Thema Glauben schenkt.
Zum Land der Doofen: es fängt direkt vor deiner Haustür an.
Wir haben zwar ein paar Parteien mehr, als die Amis zur Wahl, aber keine einzige Alternative, die wirklich wählbar wäre!!!!!!!!!
DBW
Oktober 5th, 2011 on 16:33
Zumindest sieht es z.Z. so aus, als können die Republikaner keinen ordentlichen Gegenkandidaten finden.