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Gesellschaft

US-Wissenschaftler entwickeln dritte Hand fürs iPhone

by Harry Kayne on Jul.12, 2011, under Gesellschaft

Lange genug war es ihnen ein Dorn im Auge, dass der Welt neues Trendspielzeug, das iPhone, andauernd eine Hand blockiert. Jetzt reagieren US-Wissenschaftler und entwickeln eine extra Hand für den Tratschtrichter mit dem angefressenen Appel.

Der künstliche Arm ist etwa 20 Zentimeter lang und über dem rechten normal gewachsenen Arm an der Schulter angebracht. Lang genug, um das iPhone rund um die Uhr ans Ohr oder vor die Lapichte halten zu können. Am Ende ist eine zweckmäßige Hand montiert. Sie ist mit zwei Daumen ausgestattet, damit der Apple-Kunde seine SMS mit dem neuen Zwei-Daumen-System tippen kann.

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Zum Mittag gibt’s Lunch

by Harry Kayne on Jul.08, 2011, under Gesellschaft

Nein, ich werde nicht müde, mich darüber aufzuregen, wie irgendwelche blasierten Management-Heinis unsere prima deutsche Sprache jedes Jahr ein bisschen mehr verwursteln.

Neuestes Ding: Die coolen Macker heutzutage gehen nicht mehr Mittag essen. Sie gehen zum Lunch (sprich: Lantsch). Und auch das Abendbrot haben sie abgeschafft. Stattdessen gibt es Diner. Es ist genauso dämlich wie der „Coffee to go“ – der Kaffee zum Weggehen – und „All you can eat“ – Friss dich voll -, es ist überflüssig und es ist ein weiterer Tritt in den Arsch unserer Sprache. Und nein, es ist auch nicht cool.

Es ist auch nicht cool „Biiiisiiii“ zu sein, anstatt einfach zu tun zu haben. Und die vielen „Miiiiiiiitings“ und „Braeinstormings“ klingen auch viel wichtiger als das, was sie eigentlich sind: Sitzungen und Diskussionsrunden.

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Die Toleranz des Rauchers

by Harry Kayne on Jun.29, 2011, under Gesellschaft

Es ist endlich an der Zeit, der wohl aufgeschlossensten und nächstenliebenden Gattung des Deutschen ein Denkmal zu setzen – dem Raucher.

Nicht in der Lage, die Pfote von der Fluppe zu lassen, durchziehen des Rauchers Nebelschwaden unseren Alltag. Weder Verbotsschilder noch der Wunsch nach einem Bahnhof mit durchsichtiger Luft können ihn abhalten. Wo er geht und steht, bläst er seinen übelriechenden Dunst in die Umwelt oder gleich direkt in unser Gesicht. Schon morgens wirkt die Bushaltestelle wie das Fernmeldeamt eines Indianerstammes. Vor den Türen der Geschäfte lungern bereits die Angestellten mit dem Tabakgeröll in der Fressspalte.

Versucht die Gesellschaft, sich per Gesetz vor dem Gewölk zu schützen, geht der Stinker solange auf die Barrikaden, lobbyiert und droht mit Kneipensterben, bis das Gesetz aufgeweichter ist als eine Kippe im Regen. Saufen kann man selbstverständlich nur mit Fluppe im Nebel.

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Scheiße, ich hab kein iPhone, deshalb hab ich kein iPhone

by Harry Kayne on Jun.01, 2011, under Gesellschaft, Wirtschaft

Es ist der lange Arm Steve Jobs’, dessen Hand mir durch mein Fernsehgerät hindurch eine schallende Backpfeife verpasst. „Wenn du kein iPhone hast“, knödelt die überlegene Gewinnerstimme aus der Mattscheibe, um sofort die epochale Erkenntnis nachzulegen: „Dann hast du kein iPhone.“ Scheiße, das ist hart. Und so verdammt ultracool schlussgefolgert.

Was der Doofschwätzer aus der Glotze aber nicht weiß: Ich pfeif’ auf seinen schnurlosen iErkram. Sollen sich doch andere über seine Apple-Apps erklären lassen, was sie gerade sehen, welche Musik sie mögen, wie Gesellschaft so geht, wie man sich richtig den Hintern abwischt, wie infantil Programmierer sein können und wo sie ihr Geld für besonders wenig Gegenleistung loswerden. Aber ohne mich.

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Was machen die Amis nun ohne Osama bin Laden?

by Harry Kayne on Mai.03, 2011, under Gesellschaft

Für die herrlichste Nation der Welt kommt es derzeit wirklich knüppeldick. Erst quatschen ihr alle möglichen Klugscheißer in die Geldangelegenheiten. Und nun lässt sich auch noch ihr Lieblings-Schlimmfinger, Osama bin Laden, eine Kugel durch den Kopf gehen. Ist nicht fair.

Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, die Amis hätten den Laden-Hüter nur gefangen und nach einem kurzen Du-Du wieder frei gelassen. So machen es ja schließlich auch die Sportangler mit ihren Fischen, nachdem sie ihren den Haken durch den Kiefer gejagt haben. Das verspricht Spaß ohne Ende. Zumindest bis bin Laden sich aus Langeweile selbst ergibt oder er die Amis einfach damit ärgern will. Aber nun ist es zu spät.

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Auf dem Klo sind alle Menschen gleich

by Harry Kayne on Apr.19, 2011, under Gesellschaft

Es ist eine Mischung aus Trost und Genugtuung. Denn immer, wenn mir Fernsehen, Bild und Internet zeigen, wie geil und erstrebenswert die Welt der Reichen und Schönen ist, denke ich einfach nur daran: Beim Scheißen sind sie alle gleich.

Es ist völlig Wurst, ob sich der Chef-Banker als ein Werkzeug Gottes darstellt, Investmentbanker die ganze Welt kaufen können, Jan Delay sich für etwas ganz besonderes hält, die Geissens vor Geld kaum denken können, Sarah Palin die ganze Welt katholisch haben will, Wladimir Putin sich für einen tollen Kerl hält, Silvio Berlusconi ein weiteres Model pimpert, Thomas Middelhoff die ganze Welt über den Karstadt-Tresen zieht, Josef Ackermann die Gebühren erhöht und Guido Westerwelle Außenminister kann. Ihr Gesichtsausdruck, wenn sie auf der Schüssel gepflegt einen abseilen, ist stets der Gleiche. Angestrengtes Kneifen, vielleicht etwas Schmerz und am Ende grenzenlose Erleichterung. Da sind Einkommen, Status und Weltsicht … pardon … scheißegal.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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