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Sport

Fifa erfindet neue Fußball-Regel: Das Argentinische Abseits

by Harry Kayne on Aug.10, 2010, under Schön wär's, Sport

Es sind die Nachwehen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Frankreich überlegt, die Guillotine wieder einzuführen. Die Engländer saufen sich die Niederlage noch immer schön. Und auch der Fußballverband Fifa versucht, die Vergangenheit zu bewältigen.

Und so gibt es neuerdings das sogenannte „Argentinische Abseits“. Es ist eine weiterentwickelte Form des herkömmlichen Abseits, wird aber härter bestraft, weil es besonders blöd ist. Beim Argentinischen Abseits steht der Spieler entweder vier Meter weit im Abseits. Oder es stehen vier Spieler gleichzeitig im Abseits. Namenspate ist die argentinische Nationalmannschaft, die beide Formen in ihren Spielen gegen Mexiko und Deutschland eindrucksvoll vorstellte.

Wegen besonders hohem Dämlichkeitsfaktor wird das Argentinische Abseits mit Freistoß und anschließendem Idiotentest geahndet. Zudem müssen die Spieler drei Tage lang mit einer Maradona-Maske rumlaufen. Nur der Pranger ist schlimmer.

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Bayern-Quatsch: Der Irrtum des Louis van Gaal

by Harry Kayne on Mai.21, 2010, under Sport

Was lese ich heute? FC-Bayern-Trainer Louis van Gaal behauptet, ganz Deutschland stehe hinter seinem Verein? Es tut mir Leid, aber was der dickliche Holland-Import da in seinem jugendlichen Leichtsinn absondert, stimmt nicht. Ich werde in meinem gesamten restlichen Leben niemals hinter Bayern stehen.

Natürlich sagen viele, man müsse doch international immer für die deutsche Mannschaft sein. Doch wenn sich der Freistaat Bayern im täglichen Leben sowieso immer seine Extra-Weißwurst brät, warum sollte er plötzlich im Fußball zu Deutschland gehören?

Ich wünsche Bayerns Gegner – wer ist es eigentlich diesmal? – von Herzen alles Gute.

Aber wahrscheinlich erhört der Fußballgott mich nicht und lässt die Bayern die Champions League gewinnen. Und danach werden sie unausstehlich sein…

…noch mehr als jetzt.

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Olympiade: Die Kehrseite der Medaillen

by Harry Kayne on Feb.20, 2010, under Sport

Toll, wir haben endlich wieder eine Olympiade. Wir können der Welt wieder beweisen, dass wir zwar zu doof sind, einen Staat zu finanzieren, richtig zu wählen und ein Autounternehmen abzuwickeln. Medaillen abräumen, das können wir aber noch immer. Hier hat uns China, das Land der Mittelmäßigkeit, noch nicht überholt. Und damit es jeder weiß: Sollen sie doch Exportweltmeister bleiben, wir haben es ja gar nicht nötig.

Und so beginnt in diesem Ausnahmezustand jeder Morgen mit dem Blick auf den Medaillenspiegel. Und wie im Krieg bei Sonnenaufgang die nächtlichen Verluste betrachtet werden, teilt uns ein grimmig dreinblickender Moderator die Erfolge – oder die nicht akzeptablen Misserfolge – mit.

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Einfach mal Fresse halten, NPD!

by Harry Kayne on Sep.20, 2009, under Politik, Sport

Oh Mann, NPD. Hat euch eigentlich niemand mal den besten Ratschlag von Dieter Nuhr überhaupt mitgeteilt? Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Haltet euch doch bitte endlich einmal dran. Gerade wenn es um Fußball geht.

Wirkt der NPD nicht deutsch genug: Nationalverteidiger Patrick Owomoyela

Wirkt der NPD nicht deutsch genug: Nationalverteidiger Patrick Owomoyela

Nehmen wir mal den jüngsten Gehirn-Ausfall von eurem Pressesprecher Klaus Beier. Da nennt er unsere Mittelfeld-Rakete Mesut Özil einen Plaste-Deutschen oder auch Ausweis-Deutschen. Davon ganz abgesehen, dass auch ich laut meinem Ausweis ein Deutscher bin – was will uns der Beier damit sagen? Dass Özil wahrscheinlich keinen lupenreinen arischen Stammbaum nachweisen kann? Und wenn schon. Ich wüsste zu gern, ob bei Beiers Vorfahren in Bayern nicht vielleicht auch der eine oder andere Ausländer oder vielleicht sogar Außerirdische mitgemischt hat.

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Die Bayern sind zurück – jetzt wird’s öde

by Harry Kayne on Sep.16, 2009, under Sport

Na, da haben sie es ja endlich wieder geschafft. Die Tage der Freude sind gezählt. Die Zeit, in der andere Mannschaften in der Bundesliga den Ton angeben, ist schon wieder viel zu schnell vorbei. Der FC Bayern München hat sich mal eben noch kurz vor Ladenschluss einen Stürmer geleistet, die Mannschaft zusammengestaucht und beginnt, zu siegen.

Schade eigentlich. Wie schön war doch die Zeit, in der Uli Hoeneß die Farbe eines Rücklichts im Gesicht trug. Wie schön waren doch die Momente, als Michael Rensing im Spiel öfter hinter sich griff als beim Arsch Abwischen nach dem Kacken, und am Ende die Spieler mit gesenktem Haupt vom Platz schlichen. Und wie schön war es, dem dicken holländischen Tanzbär Louis van Gaal beim fassungslos Sein zuzusehen.

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Armes Fernsehen! Schumi kneift den Auspuff ein

by Harry Kayne on Aug.11, 2009, under Sport

Heute ist für den echten Formel-1-Fan mit Benzin in den Adern, zwölf Zylindern im Herzen und 2 Kpa Druckluft im Kopf wohl der Tag des Untergangs. Michael Schumacher, die rote Ikone der Breit-Spur-Athleten, kann nicht nicken und schüttelt deshalb den Kopf zu seinem Comeback. Der Nacken schmerzt halt noch zu sehr, weil Schumi im Februar zu blöd war, vernünftig Motorrad zu fahren.

Katastrophal ist dieser Rückwärtsgang auch für die gesamte Formel-1-Industrie, wenn wir das mal so bezeichnen wollen. Denn wie auch schon Kaiser Franz Beckenbauer hätten auch Millionen Deutsche endlich einmal wieder den Fernseher eingeschaltet, wenn nachts die Motoren den Mond anheulen. Nachdem der deutsche Meister gegangen war, hatten sich ja nicht mehr allzu viele Zuschauer für die roten Rennbahnrüpel interessiert. Schade, nun verharrt die Einschaltquote wohl doch irgendwo zwischen 9live und dem Spitzenspiel der 2. Bundesliga am Montag.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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