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	<title>Wörterkraftwerk &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>über den Wahnsinn unserer heutigen Gesellschaft</description>
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		<title>Schei&#223;e, ich hab kein iPhone, deshalb hab ich kein iPhone</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 06:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist der lange Arm Steve Jobs’, dessen Hand mir durch mein Fernsehger&#228;t hindurch eine schallende Backpfeife verpasst. „Wenn du kein iPhone hast“, kn&#246;delt die &#252;berlegene Gewinnerstimme aus der Mattscheibe, um sofort die epochale Erkenntnis nachzulegen: „Dann hast du kein iPhone.“ Schei&#223;e, das ist hart. Und so verdammt ultracool schlussgefolgert. Was der Doofschw&#228;tzer aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist der lange Arm Steve Jobs’, dessen Hand mir durch mein Fernsehger&auml;t hindurch eine schallende Backpfeife verpasst. „Wenn du kein iPhone hast“, kn&ouml;delt die &uuml;berlegene Gewinnerstimme aus der Mattscheibe, um sofort die epochale Erkenntnis nachzulegen: „Dann hast du kein iPhone.“</strong> Schei&szlig;e, das ist hart. Und so verdammt ultracool schlussgefolgert.</p>
<p>Was der Doofschw&auml;tzer aus der Glotze aber nicht wei&szlig;: Ich pfeif’ auf seinen schnurlosen iErkram. Sollen sich doch andere &uuml;ber seine <strong>Apple-Apps</strong> erkl&auml;ren lassen, was sie gerade sehen, welche Musik sie m&ouml;gen, wie Gesellschaft so geht, wie man sich richtig den Hintern abwischt, wie infantil Programmierer sein k&ouml;nnen und wo sie ihr Geld f&uuml;r besonders wenig Gegenleistung loswerden. Aber ohne mich.</p>
<p>Nur, wer &uuml;berwacht mich nun? Wer folgt meinen Schritten und schreibt genau mit, wann ich wo einen fahren lasse, mir eine Currywurst reindrehe und danach in den Bus reier? Um mir danach gleich die richtige Tablette gegen Sodbrennen zu empfehlen und den Fluchtweg vor dem Busfahrer zu zeigen. Daf&uuml;r ist das iErphone als <strong>Stasi 3.0</strong> doch erfunden worden.</p>
<p>Muss ich jetzt etwa Protokoll f&uuml;hren, alles selbst mitschreiben und abends immer per Email an Steves schmierige Schn&uuml;ffelschlingel schicken? Was f&uuml;r ein grausamer Gedanke.</p>
<p>Ich glaub’, ich kauf mir lieber doch so ein Ding. Alles andere ist mir zu stressig.</p>
<p>Oder gibt’s die &Uuml;berwachungsfunktion auch <strong>zum Mitnehmen ohne iPhone</strong>?</p>
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		<title>Mein Urlaub f&#252;r den Aufschwung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[aufschwung]]></category>
		<category><![CDATA[konjunktur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ursula Frerichs vom Unternehmerverband mittelst&#228;ndische Wirtschaft hat Recht: Wir alle sollten auf zwei Wochen Urlaub verzichten. Das hei&#223;t, wenn wir sie &#252;berhaupt noch genommen haben. Alles f&#252;r den Aufschwung. Denn er ist alles, was wir Deutschen noch haben. F&#252;r ihn lohnt es sich zu leben und totzuarbeiten. Ich gehe noch etwas weiter und m&#246;chte hiermit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursula Frerichs vom Unternehmerverband mittelst&auml;ndische Wirtschaft hat Recht: Wir alle sollten <a title="Unternehmer wollen zwei Wochen Urlaub streichen" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article9099948/Unternehmer-wollen-zwei-Wochen-Urlaub-streichen.html" target="_blank">auf zwei Wochen Urlaub verzichten</a>. Das hei&szlig;t, wenn wir sie &uuml;berhaupt noch genommen haben. Alles f&uuml;r den Aufschwung. Denn er ist alles, was wir Deutschen noch haben. F&uuml;r ihn lohnt es sich zu leben und totzuarbeiten.</p>
<p>Ich gehe noch etwas weiter und m&ouml;chte hiermit komplett auf meinen Urlaub verzichten. F&uuml;r die Konjunktur. Und um noch mehr zu leisten, werde ich meinen Haushalt aufl&ouml;sen, um k&uuml;nftig im B&uuml;ro zu &uuml;bernachten. Ich steige auf Fastfood um. Weg mit elend langen Mittagspausen. Sie sch&auml;digen nur unsere glorreiche Wirtschaft. Vorbei ist es auch mit anderen Zeitfressern wie Fernsehen, Sport, Kino. Ich will arbeiten und nicht einkaufen. Ach nein, shoppen sollen wir ja immer noch. Einer muss den Mist ja kaufen, den die Unternehmen fabrizieren.</p>
<p>Liebe Frau Frerichs, ich bin bereit, alles f&uuml;r den Aufschwung zu tun. Aber bitte! Bitte! Lassen Sie uns arbeitende Bev&ouml;lkerung auch endlich mal daran teilhaben. W&auml;re mal was neues.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-08%2Fmein-urlaub-fuer-den-aufschwung%2F&amp;title=Mein%20Urlaub%20f%26uuml%3Br%20den%20Aufschwung" id="wpa2a_4"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Psst! DHL braucht Ruhe</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 15:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie sollte ich die Kontakt-Politik der P&#228;ckchenwerfer von DHL sonst verstehen? Hier will der Teil eines ziemlich gro&#223;en und fetten Konzerns, der sich Deutsche Post nennt, nicht weiter bel&#228;stigt werden. Wenn ich als Kunde eine Frage habe und die Herrschaften telefonisch wecken will, kostet mich das 14 Cent in der Minute. Soviel sollte mir eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sollte ich die Kontakt-Politik der P&auml;ckchenwerfer von DHL sonst verstehen? Hier will der Teil eines ziemlich gro&szlig;en und fetten Konzerns, der sich Deutsche Post nennt, nicht weiter bel&auml;stigt werden.</p>
<div id="attachment_1051" class="wp-caption alignright" style="width: 263px"><a href="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/uploads/2010/08/Frank_Appel_Post.jpg"><img class="size-full wp-image-1051  " title="Frank_Appel_Post" src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/uploads/2010/08/Frank_Appel_Post.jpg" alt="" width="253" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Post-Chef Frank Appel muss seinen Aktion&auml;ren gute Nachrichten liefern (Foto: Deutsche Post AG)</p></div>
<p>Wenn ich als Kunde eine Frage habe und die Herrschaften telefonisch wecken will, kostet mich das 14 Cent in der Minute. Soviel sollte mir eine Audienz beim P&auml;ckchen-Papst schon wert sein.</p>
<p>Okay, war es mir nicht, weshalb ich den Kontakt per Email w&auml;hlte. Dass das ausgerechnet bei der Post gar nicht gut ankommt, h&auml;tte ich mir schon vorher denken m&uuml;ssen. Die Anfrage im Mai gestellt, warte ich noch heute auf Antwort oder gar Stellungnahme. Ich hatte das verbale „Bitte nicht st&ouml;ren!“-Schild fahrl&auml;ssig ignoriert.</p>
<p>Warum ich das tat, bei einem so reibungslos flutschenden Unternehmen wie DHL? Na, ich wollte mir was liefern lassen. In die Firma. Ist ja immer jemand da, der den Kram entgegennimmt. War aber angeblich nicht der Fall. Also Paket am DHL-St&uuml;tzpunkt eingelagert, keinen Zettel reingeschmissen – wie so ziemlich oft – und das Ding nach sieben Tag ungelocht zur&uuml;ck. Zack, nochmal 5,90 Euro Porto f&uuml;r den zweiten Versuch. Sicherlich ein Popelbetrag f&uuml;r ein Unternehmen, das in diesem Jahr <a title="Deutsche Post DHL erh&ouml;ht Ergebnisprognose f&uuml;r 2010" href="http://www.dp-dhl.com/de/investoren/finanznachrichten/ad_hoc_mitteilungen/2010/ad_hoc_deutsche_post_dhl_erhoeht_ergebnisprognose_fuer_2010.html" target="_blank">1,3 Milliarden Euro Gewinn machen will</a>. Und f&uuml;r mich damit sicher auch. Und ganz im Vertrauen: Es war nicht das einzige Mal.</p>
<p>Sp&auml;testens seit der Deutschen Telekom und einigen Banken wissen wir, dass bei einem b&ouml;rsennotierten Unternehmen der Aktion&auml;r in der Nahrungskette ein paar Stufen &uuml;ber dem Kunden steht. Ohne saftige Gewinnspanne springt der n&auml;mlich ab, und dann kann der Kunde mal richtig dumm gucken, so ganz ohne Unternehmen. Gleiches gilt bei der Deutschen Bahn, die dem Staat k&uuml;nftig eine saftige Dividende zahlen soll, nachdem das mit dem normalen B&ouml;rsengang einfach nicht klappen will. Fahrgaststeuer mal anders.</p>
<p>Ein fragender oder gar n&ouml;rgelnder Kunde ist bei solchen Entscheidungen nur im Weg. Hier geht es um H&ouml;heres. Um Geld. Das m&uuml;ssen wir verstehen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-08%2Fpsst-dhl-braucht-ruhe%2F&amp;title=Psst%21%20DHL%20braucht%20Ruhe" id="wpa2a_6"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Eier der Deutschen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal wieder eine besonders sch&#246;ne Nachricht zum Thema: Bekloppte Wirtschaft. So berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) neulich, Deutschland habe im vergangenen Jahr 7 Milliarden Eier importiert, im selben Zeitraum aber 1,6 Milliarden Eier ausgef&#252;hrt. Was soll dieser Eiertanz? Sind den Deutschen ihre eigenen Eier nicht mehr gut genug? Ist es gut f&#252;r seinen Geschmack, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-946" title="Ferkelei" src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/uploads/2010/04/Ferkelei.jpg" alt="Ferkelei" width="240" height="174" />Mal wieder eine besonders sch&ouml;ne Nachricht zum Thema: Bekloppte Wirtschaft. So berichtet das <a title="Zur Meldung" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/zdw/2010/PD10__013__p002.psml" target="_blank">Statistische Bundesamt (Destatis) neulich</a>, Deutschland habe im vergangenen Jahr 7 Milliarden Eier importiert, im selben Zeitraum aber 1,6 Milliarden Eier ausgef&uuml;hrt.</p>
<p>Was soll dieser Eiertanz? Sind den Deutschen ihre eigenen Eier nicht mehr gut genug? Ist es gut f&uuml;r seinen Geschmack, wenn man ein Ei vor dem Verzehr quer durch Europa karrt?</p>
<p>Um das Problem mal bei den Eiern zu packen: Hier wird mal wieder aus niedersten Gr&uuml;nden (Profit) eine Menge Diesel f&uuml;r nichts verblasen. Anstatt die Eier gleich da in die Pfanne zu hauen, wo sie auch gelegt werden, ziehe ich mir halt lieber die hochwertigeren (oder einfach billigeren) Eier eines Franzosen rein. Oder wessen Gelege auch immer. Und daf&uuml;r lasse ich den Italiener oder Polen einfach an meine Eier.</p>
<p>Aber da die Deutschen offenbar sowieso nicht genug Eier haben, m&uuml;ssen sie mehr einf&uuml;hren, als sie exportieren. Schuld daran ist, dass die konventionelle K&auml;fighaltung (XXXXXZENSIERTXXXXX) in Deutschland mittlerweile verboten ist. Nun k&ouml;nnen die Betriebe also nicht mehr so viel Federvieh zusammenpferchen. Naja, holen wir uns halt die Eier aus ausl&auml;ndischen K&auml;figen. EU-weit ist diese Form der Tierqu&auml;lerei erst ab 2012 verboten. Solange k&ouml;nnen wir also noch.</p>
<p>Manchmal glaube ich wirklich, unsere Wirtschafts-Heinis haben nicht mehr alle Eier in der Pfanne.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-04%2Fdie-eier-der-deutschen%2F&amp;title=Die%20Eier%20der%20Deutschen" id="wpa2a_8"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stell dir vor, China f&#252;hrt Krieg, und keiner merkt’s</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 09:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Was m&#252;ssen die gelben L&#252;mmel aus dem Reich der gef&#252;hlten Mitte eigentlich noch anstellen, damit endlich mal jemand schnallt, was hier eigentlich l&#228;uft? Die Redakteure vom SPIEGEL haben wohl als Einzige schnell kapiert, was die letzten Kommunisten mit dem Rest der Welt gerade veranstalten: Sie f&#252;hren Krieg. Und selten war ein Krieg k&#228;lter und cleverer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was m&uuml;ssen die gelben L&uuml;mmel aus dem <a title="Wiki-Eintrag China" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China" target="_blank">Reich der gef&uuml;hlten Mitte</a> eigentlich noch anstellen, damit endlich mal jemand schnallt, was hier eigentlich l&auml;uft? Die Redakteure vom SPIEGEL haben wohl als Einzige schnell kapiert, was die letzten Kommunisten mit dem Rest der Welt gerade veranstalten: Sie f&uuml;hren Krieg. Und selten war ein Krieg k&auml;lter und cleverer als jetzt – und effektiver.</p>
<p>Jahrzehntelang lang mimten die Jungs mit den h&uuml;bschen Schirmm&uuml;tzen das sozialistische Land, das nix auf die Reihe kriegt. Was folgte? Die selbstlosen Kapitalisten aus dem Westen &uuml;berlie&szlig;en den gebeutelten Chinesen opferbereit die Verantwortung, den Rest der Welt mit Autos, Klopapier, billigen Kettens&auml;gen und Puppen zu versorgen. Immer sch&ouml;n die Produktion ins billige China auslagern. Man will ja schlie&szlig;lich konkurrenzf&auml;hig bleiben und fit f&uuml;r die Zukunft. Kapitalismus ist schon was feines.</p>
<p>Als Dank behielt China den Umweltdreck diskret f&uuml;r sich, mischte dem Nachwuchs heimlich etwas <a title="R&uuml;ckrufaktion: Blei im Barbie-Zubeh&ouml;r" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,503908,00.html" target="_blank">Blei in die Barbies</a> und klaute flei&szlig;ig Technologien und Patente.</p>
<p>Und nun? An der Bl&ouml;dheit und Sparwut der Wessies hat sich China &uuml;ber die Jahre dumm und dusselig verdient. Es hat den USA seinen Finanztropf tief in den Arm gerammt. Und die zappeln daran nun herum und haben keine wirklichen Argumente mehr. Einen Gro&szlig;teil der amerikanischen roten Zahlen finanzieren die Gelben. Was zu melden, Barack?</p>
<p>Kein Wunder, dass sich die liebe Parteispitze nun weltweit auff&uuml;hrt wie ein Chinese im Hundesalon. Im kalten Krieg geh&ouml;rt es nunmal dazu, gro&szlig;spurig Weltkonzerne belehren zu wollen, die eigene <a title="Zombie-Bauten bedrohen China" href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/zombie-bauten-bedrohen-china/" target="_blank">W&auml;hrung zu manipulieren</a>, Politikern wie Schuljungen <a title="Die deutsche Wirtschaft outet sich" href="http://woerterkraftwerk.de/2007-12/die-deutsche-wirtschaft-outet-sich/" target="_blank">&uuml;ber den Mund zu fahren</a>, Medien zu zensieren, Patente zu klauen, Regierungscomputer zu hacken und auf dem Rohstoffmarkt Material zu hamstern. Respekt an Google, dass es bei diesem miesen Spiel <a title="Mensch Google, bist du bl&ouml;d" href="http://woerterkraftwerk.de/2010-01/mensch-google-bist-du-bloed/" target="_blank">nicht mehr wehrlos mitmacht</a>.</p>
<p>Und alle spuren, weil China inzwischen unsere Produktionsketten besitzt, als einziger Staat noch zahlungsf&auml;hig ist und einen der wenigen M&auml;rkte hat, der unseren produzierten Ramsch noch kauft. Verdammt clever. Respekt f&uuml;r diese strategische Meisterleistung.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-04%2Fstell-dir-vor-china-fuehrt-krieg-und-keiner-merkts%2F&amp;title=Stell%20dir%20vor%2C%20China%20f%26uuml%3Bhrt%20Krieg%2C%20und%20keiner%20merkt%E2%80%99s" id="wpa2a_10"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Helden der Konjunktur: Die Generation Wegschmei&#223;</title>
		<link>http://woerterkraftwerk.de/2010-03/helden-der-konjunktur-die-generation-wegschmeiss/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[konjunktur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich freue mich immer wieder, dass es noch Menschen gibt, die sich f&#252;r das Wohl und Weh der deutschen Konjunktur interessieren und sie nach Kr&#228;ften stimulieren. Ein sch&#246;nes Beispiel ist die neue Generation Wegschmei&#223; – junge Menschen, die nach Herzenslust Dinge in die M&#252;lltonnen verklappen, die ihnen nicht mehr passen. Darunter sind mit Vorliebe Nahrungsmittel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich immer wieder, dass es noch Menschen gibt, die sich f&uuml;r das Wohl und Weh der deutschen Konjunktur interessieren und sie nach Kr&auml;ften stimulieren.</p>
<p>Ein sch&ouml;nes Beispiel ist die neue Generation Wegschmei&szlig; – junge Menschen, die nach Herzenslust Dinge in die M&uuml;lltonnen verklappen, die ihnen nicht mehr passen. Darunter sind mit Vorliebe Nahrungsmittel, die sich bereits bedrohlich dem Mindesthaltbarkeitsdatum gen&auml;hert haben. Die Passage „Mindest“ in diesem Wort konsequent missachtend, feuern sie die subjektiv schon v&ouml;llig verranzte Salami weg. Sicher ist sicher.</p>
<p>Das gleiche passiert mit angebrochenen Packungen. Ein Brot, das schon sagenhafte zwei Tage in der K&uuml;che liegt, kann einfach nicht mehr essbar sein, lautet die These der Wegschmei&szlig;er. Fluchs muss ein neues her. Selbes gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r K&auml;se und sogar Sekt. K&ouml;nnte ja sein, dass sich schon &uuml;bermorgen eine leichte Schimmelschicht darauf bildet – oder eben auch nicht. Ist ja auch Wurst.</p>
<p>Und so geht die Heldentatenliste der Generation Wegschmei&szlig; weiter: das ultra-neue Handy, jedes Jahr die neue trendy Sommermode, mal wieder ein neues Auto. Das alte war ja nicht mehr sch&ouml;n. Und jeden Tag ein frisch gewaschenes T-Shirt auf den schwammigen Leib gezogen. Denn das alte m&uuml;ffelt nach so einem langen Tag ja schon wie drei rollige Zwergpinscher. Geht ja gar nicht, so die Wegschmei&szlig;er.</p>
<p>Die Generation Wegschmei&szlig; gibt alles f&uuml;r die Konjunktur – f&uuml;r mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Produktion und somit auch mehr Wohlstand f&uuml;r uns alle.</p>
<p>Daf&uuml;r meinen herzlichen Dank. Macht weiter so!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-03%2Fhelden-der-konjunktur-die-generation-wegschmeiss%2F&amp;title=Helden%20der%20Konjunktur%3A%20Die%20Generation%20Wegschmei%26szlig%3B" id="wpa2a_12"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief an Guido Westerwelle</title>
		<link>http://woerterkraftwerk.de/2010-02/offener-brief-an-guido-westerwelle/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[fdp]]></category>
		<category><![CDATA[guido westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[hartz iv]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Herr Westerwelle, ich schreibe Ihnen als Vertreter des von Ihnen so gesch&#228;tzten Mittelstands. Ich bin zwar keine verheiratete Kellnerin, z&#228;hle mich aber zur arbeitenden Bev&#246;lkerung und nicht zu den faulen Kackbratzen, die sich mit Hartz IV auf die faule Haut legen (gef&#228;llt Ihnen die Wortwahl?). Zun&#228;chst muss ich Sie jedoch fragen: Haben Sie eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Westerwelle,</p>
<p>ich schreibe Ihnen als Vertreter des von Ihnen so gesch&auml;tzten Mittelstands. Ich bin zwar keine verheiratete Kellnerin, z&auml;hle mich aber zur arbeitenden Bev&ouml;lkerung und nicht zu den faulen Kackbratzen, die sich mit Hartz IV auf die faule Haut legen (gef&auml;llt Ihnen die Wortwahl?).</p>
<p>Zun&auml;chst muss ich Sie jedoch fragen: Haben Sie eigentlich ihr Gehirn eingeschaltet, es vielleicht sogar irgendwann mal benutzt, oder haben Sie einfach nur nicht alle Tassen im Schrank? Gerade letzteres liegt ein bisschen auf der Hand. Denn die Hartz-IV-Unterst&uuml;tzung mit einem anstrengungslosen Wohlstand zu vergleichen, erfordert entweder eine Menge Fantasie oder eben jene Weltfremdheit, die in unserer Politiklandschaft leider schon viel zu stark um sich greift.</p>
<p>Soweit ich das mitbekommen kann, wollen die Karlsruher Robentr&auml;ger lediglich verhindern, dass Hartz-IV-Empf&auml;nger und vor allem ihre Kinder mit dem Job auch gleichzeitig ihre W&uuml;rde verlieren. Denn Kinder, lieber Herr Westerwelle, k&ouml;nnen schlecht drei Jahre lang mit denselben Schuhen umherlaufen, wie wir Erwachsene es k&ouml;nnten. Zumindest nicht, ohne irgendwann ziemlich deformierte F&uuml;&szlig;chen zu bekommen.</p>
<p>Und Kinder m&uuml;ssen mit ihren Freunden auch mal ins Kino oder die Milchbar, damit sie nicht ganz vom gesellschaftlichen Treiben ausgeschlossen sind und zum Amokl&auml;ufer werden. Aber das werden Sie ja sicherlich wissen.</p>
<p>Vielmehr stellt sich die Frage, warum die von Ihnen zitierte Kellnerin so wenig Asche mit nach Hause bringt. Warum der Fensterputzer, der Supermarkt-Angestellte, die Bettensch&uuml;ttlerin im Hotel und der Friseur kaum von ihrer Maloche nur so wenig haben wie der von Ihnen kritisierte Hartz-IV-Empf&auml;nger. So rum wird ein Schuh draus.</p>
<p>Die L&ouml;sung liegt im Verhalten von Unternehmern und damit auch vieler Ihrer W&auml;hler. Es geht um Alois M&uuml;ller, die Gebr&uuml;der Albrecht, Anton Schlecker und auch Kleinunternehmer wie den Kneipier und den Friseur um die Ecke. Sie alle wollen von Ihnen, Herr Westerwelle, niedrigere Steuers&auml;tze. Aber fragen Sie sie doch mal bitte, warum sie ihren Angestellten solche Hungerl&ouml;hne zahlen. Mit dem unternehmerischen Gedanken hat das nicht mehr viel zu tun.</p>
<p>Meine Antwort: Weil Gier inzwischen als gut gilt und vor allem als schick. Vorgelebt von Bankern, Unternehmern, Managern und Politikern, wie auch Sie einer sind, rund um die Welt. Fairness gegen&uuml;ber dem Mitarbeiter z&auml;hlt nicht mehr, wie uns bereits allein t&auml;glich alle Superm&auml;rkte oder die Selbstmordwelle bei France Telecom schmerzhaft vor Augen f&uuml;hren. Wenn der lausige Arbeiter mehr will, kann er ja gehen. Sind ja genug andere da. Das ist die Hartz-IV-Mentalit&auml;t unserer Unternehmer.</p>
<p>Nein, lieber Herr Westerwelle. Die Frage lautet nicht, warum Hartz-IV-Empf&auml;nger so viel kriegen wie manche Arbeitnehmer, wenn es &uuml;berhaupt so ist. Die richtige Frage lautet, warum manche Arbeitnehmer genauso gefickt sind wie Arbeitslose.</p>
<p>Fragen Sie doch mal Ihre W&auml;hler.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema: <a title="Das Grinsen des Guido Westerwelle" href="http://woerterkraftwerk.de/2009-09/das-grinsen-des-guido-westerwelle/" target="_self">Das Grinsen des Guido Westerwelle</a></strong></p>
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		<title>Ich will jetzt auch staatliche Hilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[general motors]]></category>
		<category><![CDATA[opel]]></category>
		<category><![CDATA[schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[staatshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[zuschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einen Plan, wie ich meine chronische Unterfinanzierung endlich in den Griff bekomme. Ich beantrage Staatshilfe. Ich denke, anderthalb Millionen Euro reichen f&#252;r die kommenden zehn Jahre oder so aus. Das hei&#223;t, wenn ich es nicht einem Finanzberater in der Bank anvertraue. Die Voraussetzungen f&#252;r staatliche Hilfe erf&#252;lle ich ja: Ich verprasse leidenschaftlich gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_803" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><img class="size-full wp-image-803" title="Finanzministerium_Berlin" src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/uploads/2010/02/Finanzministerium_Berlin.JPG" alt="Ort meiner Erl&ouml;sung - das Bundesministerium der Finanzen in Berlin (Foto: Peter Kuley/Wikipedia)" width="252" height="164" /><p class="wp-caption-text">Ort meiner Erl&ouml;sung - das Bundesministerium der Finanzen in Berlin (Foto: Peter Kuley/Wikipedia)</p></div>
<p>Ich habe einen Plan, wie ich meine chronische Unterfinanzierung endlich in den Griff bekomme. Ich beantrage Staatshilfe. Ich denke, anderthalb Millionen Euro reichen f&uuml;r die kommenden zehn Jahre oder so aus. Das hei&szlig;t, wenn ich es nicht einem Finanzberater in der Bank anvertraue.</p>
<p>Die Voraussetzungen f&uuml;r staatliche Hilfe erf&uuml;lle ich ja: Ich verprasse leidenschaftlich gerne Geld. Ich habe nichts Vern&uuml;nftiges gelernt, schon gar nicht aus eigenen Fehlern. Ich halte sehr viel von mir, und t&auml;glich wird es mehr. Und zur Not gehe ich auch mal mit einem Politiker ins Bett.</p>
<p>Also ehrlich. Was sich selbst die bl&ouml;den Pleitegeier von General Motors trauen, sollte auch in der breiten Bev&ouml;lkerung Schulden &#8230; Verzeihung &#8230; Schule machen. Erst Opel um den Baum wickeln, dann die Bundesregierung kr&auml;ftig verarschen, fast die ganze Belegschaft feuern und am Ende noch rotzfrech <a title="Zum Artikel auf Welt-Online" href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article6327340/Opel-verlangt-von-Deutschland-1-5-Milliarden-Euro-Staatshilfe.html" target="_blank">einen Haufen Geld aus dem deutschen Steuerportemonnaie</a> kassieren wollen. Quasi als Dankesch&ouml;n f&uuml;r die gute Zeit. Wie bescheuert ist unsere Regierung eigentlich wirklich?</p>
<p>Woher mein Geldproblem kommt? Naja, ich komme zurzeit nicht so h&auml;ufig in die Schweiz. Da ist das Wetter nicht mehr so gut. Zu wenig Nebel.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-02%2Fich-will-jetzt-auch-staatliche-hilfe%2F&amp;title=Ich%20will%20jetzt%20auch%20staatliche%20Hilfe" id="wpa2a_16"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mensch Google, bist du bl&#246;d</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 08:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[peking]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser weltgr&#246;&#223;tes Tr&#252;ffelschwein Google hat es einfach nicht kapiert. Da will es sich tats&#228;chlich aus dem am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt, China, zur&#252;ckziehen. Und das alles nur, weil die rote Regierung ein paar Email-Konten ausbaldowert hat und Google seine Suchfunktionen selbst zensieren soll. Tibet, Dalai Lama und die t&#228;gliche Gewalt gegen Regime-Gegner sollen ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_764" class="wp-caption alignright" style="width: 311px"><img class="size-full wp-image-764" title="Google-China" src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/uploads/2010/01/Google-China.jpg" alt="Google in China (Bild: Screenshot)" width="301" height="274" /><p class="wp-caption-text">Google in China (Bild: Screenshot)</p></div>
<p>Unser weltgr&ouml;&szlig;tes Tr&uuml;ffelschwein Google hat es einfach nicht kapiert. Da will es sich tats&auml;chlich aus dem am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt, China, <a title="Zum Bericht in der FAZ" href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EB0D55B6F9D8642F69B1500001ADE0DC8~ATpl~Ecommon~Scontent.html?nwl_wirtschaft" target="_blank">zur&uuml;ckziehen</a>. Und das alles nur, weil die rote Regierung ein paar Email-Konten ausbaldowert hat und Google seine Suchfunktionen selbst zensieren soll. Tibet, Dalai Lama und die t&auml;gliche Gewalt gegen Regime-Gegner sollen ja im Land der Mitte nicht gerade im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Okay, auch ich w&uuml;rde mir selbst nur ungern die Eier abschneiden, insofern kann ich Googles Verstimmung nachvollziehen. Aber gleich komplett eingeschnappt den Sucher einziehen? Immerhin ist es heute ein wichtiger Trend, den Jungs aus Peking so <a title="W&ouml;rterkraftwerk berichtete" href="http://woerterkraftwerk.de/2007-12/die-deutsche-wirtschaft-outet-sich/" target="_blank">tief in den Arsch zu kriechen</a>, bis man dem Reis beim Verdauen zusehen kann. Denn China hat Macht, China hat Produktionsmittel, und China hat eine riesige Bev&ouml;lkerung, die sich auch mal einen Fernseher und einen Computer leisten will. Was st&ouml;ren da schon die nicht vorhandenen Manieren?</p>
<p>Dass chinesische Wirtschafts-Schlingel der halben Welt die Patente klauen, die eigene W&auml;hrung manipulieren, um billig zu bleiben, und sich in der Politik auff&uuml;hren wie Pr&uuml;gelprinz Ernst August im Vollrausch – wen k&uuml;mmert es? Es geht hier um mehr. Denn es geht schlie&szlig;lich um unser aller Geld. Und China geht es um die Genugtuung, den kalten Krieg nachtr&auml;glich noch zu gewinnen.</p>
<p>Also Google, &uuml;berleg es dir noch mal. Du verschenkst eine Menge Kohle, und das nur wegen deinem l&auml;stigen Menschenrechtsgeschiss.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2010-01%2Fmensch-google-bist-du-bloed%2F&amp;title=Mensch%20Google%2C%20bist%20du%20bl%26ouml%3Bd" id="wpa2a_18"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>McDonalds’ wahre Worte</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 12:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harry Kayne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[public relations]]></category>
		<category><![CDATA[royal ts]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie selten ist es doch leider geworden, dass uns die PR- und Werbebranche mit eindeutig klaren und vor allem ungelogenen Aussagen erfreut? „We love to entertain you“ von Pro7 und „Wir haben mehr zu bieten“ von der CDU im Wahlkrampf sind sch&#246;ne Beispiele daf&#252;r, dass es unsere lieben Lautsprecher beim Preisen ihrer Mandanten mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie selten ist es doch leider geworden, dass uns die PR- und Werbebranche mit eindeutig klaren und vor allem ungelogenen Aussagen erfreut? „We love to entertain you“ von Pro7 und „Wir haben mehr zu bieten“ von der CDU im Wahlkrampf sind sch&ouml;ne Beispiele daf&uuml;r, dass es unsere lieben Lautsprecher beim Preisen ihrer Mandanten mit den Tatsachen nicht allzu genau nehmen.</p>
<p>Dass nun ausgerechnet die Imbissbude <a title="Zur Webseite" href="http://www.mcdonalds.de/" target="_blank">McDonalds</a> mit gutem Beispiel voran schreitet, ist wohl so logisch wie eine Currywurst mit Senf. Und doch tut sie es.</p>
<p>Denn wie k&ouml;nnte man das ausgesucht wunderbare Aroma eines Hamburger Royal TS besser einordnen als in den „geschmacklichen Hochadel“, wo er eindeutig hingeh&ouml;rt. Und die miefige Mayonnaise ist mitnichten eine solche sondern vielmehr eine „edle Sauce“. Wobei auch das eindeutig zu tief gestapelt sein d&uuml;rfte. W&uuml;rden wir den Royal TS als das kleine, erb&auml;rmlich lappige Br&ouml;tchen betiteln, das er in Wirklichkeit ist, w&uuml;rden wir ihm Unrecht antun.</p>
<p>Mehr Beispiele? Gerne. Das „beste Schweinefleisch“ im McRib wird durch eine „unnachahmlich herzhafte Sauce“ verdelt. Im Big Mac vermischt sich ein „zart schmelzender K&auml;se“ mit der „legend&auml;ren Big Mac Sauce“, gekr&ouml;nt mit dem obligatorisch „knackigen Salat“. Und der McChicken besteht – entgegen der landl&auml;ufigen Meinung – nicht aus H&uuml;hnerresten sondern tats&auml;chlich aus „saftigem H&auml;hnchenbrustfleisch in einer knusprig goldenen Panade“.</p>
<p>Freuen wir uns also k&uuml;nftig aus noch mehr Wahrheiten, die uns die PR- und Werbev&ouml;gel der gro&szlig;en Konzerne demn&auml;chst servieren. Dann wird die Deutsche Bahn zum serviceorientierten Unternehmen, Porsche zum Umweltsch&uuml;tzer, die „Bild“ zur Zeitung, Oliver Pocher zum Komiker und unsere Regierung zum Volksvertreter.</p>
<p>Ich liebe es.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwoerterkraftwerk.de%2F2009-12%2Fmcdonalds-wahre-worte%2F&amp;title=McDonalds%E2%80%99%20wahre%20Worte" id="wpa2a_20"><img src="http://woerterkraftwerk.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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