Tag: auto
Wissenschaftler enthüllen: Hupen bringt nichts
by Harry Kayne on Aug.20, 2010, under Gesellschaft
Sie hämmern den Handballen auf den Knopf und lassen ihn gern ein paar Sekunden drauf. Gern begleitet von etwas unanständigem Verbalem. Doch Wissenschaftler enthüllen nun: Das bringt nichts.
In einer aufwändigen Studie fanden Forscher des Vierrad-Instituts in Vorderheinzbach folgendes heraus: Fußgänger, Fahrradfahrer und andere Autofahrer lösen sich nicht in Luft auf, wenn man lange genug die Hupe betätigt. Ebenso öffnet sich trotz Hupvorgangs keine Bodenluke, die den störenden Verkehrskontrahenten verschluckt. Es öffnet sich nicht wie von Geisterhand eine Lücke im Verkehr, durch die der Behupte verschwinden kann, und er beginnt sich auch nicht zu entschuldigen. Selbst störende Bäume bleiben einfach stehen.
Um das herauszufinden verbrachten die Wissenschaftler über sechs Monate lang auf großstädtischen Verkehrsinseln, wo sie in Zelten übernachteten und ihre Ergebnisse gleich vor Ort auswerteten.
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Scheiß auf die Scheibe! Carglass enerviert, Carglass tauscht aus
by Harry Kayne on Okt.06, 2009, under Unterhaltung
Es ist an der Zeit, dem derzeit wohl penetrantesten, widerlichsten und nervigsten Werbespot der Fernsehwelt ein Blog-Denkmal zu setzen. Die Typen, die diesen Haufen dampfender Monteurs-Kacke abgesondert haben, hatten wohl selbst einen ziemlichen Riss in der Scheibe. Es geht um den Spot mit dem Sprung: den Carglass-Spot.
Der Spot-Plot im Überblick: Ein ziemlich unsicher wirkender aber fachlich hochkompetenter Bewohner der Scheibenwelt spricht mit halbfester Stimme in die Kamera. Oh nein, so ein böser Steinschlag, mitten in die Lapichte! Was da passieren kann. Kaum mit überhöhter Geschwindigkeit über einen stummen Polizisten gefahren, krack!, kann die Scheibe reißen – teilt uns der nervige Werbe-Azubi altklug mit. Aber Gott sei Dank gibt es ja die Jungs von Altglass. Die kitten den Sprung in der Schüssel sofort.
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Die Hupe – Geißel und Segen der Autofahrer
by Harry Kayne on Aug.13, 2009, under Gesellschaft
Sie ist die Melodie der Straße, der Sound der Freiheit (wenn man nicht gerade im Stau steht) und der vertonte Mittelfinger des Autofahrers – die Hupe. Sie mahnt die blöde Tussi im vorderen Auto, doch endlich den Finger aus der Nase zu ziehen und das Gaspedal zu betätigen.

Auch Walter Freiherr von Rudenstein wagt auf seinen täglichen Ausfahrten einen fröhlichen Druck auf die Hupe
Sie rügt den penetranten Fahrradfahrer, wenn er mal wieder haarscharf zwischen den Blechschlangen hindurchwieselt. Im Idealfall ertönt sie bereits drei Zehntelsekunden nach dem zu verurteilenden Vorfall. Denn die Hupe sieht alles. Und sie ahndet schnell.
Ebenso ist die Hupe auch ein fröhlicher Gruß, wenn der Kraftwagenlenker in der verkehrsberuhigten Zone kurz nach Mitternacht einen Bekannten entdeckt und ihn auf sich aufmerksam machen will. Und die Hupe spricht jede Sprache. Die Hupe ist international.
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Abwrackprämie, die teuerste Spinnerei, seit es Autos gibt
by Harry Kayne on Aug.11, 2009, under Wirtschaft
Sie ist die Augenwischerei des Jahrhunderts und sollte der Wirtschaft einen
nachhaltigen Wachstumsimpuls geben, die Abwrackprämie. 5 Milliarden Euro ist der aus unseren unerschöpflichen staatlichen Finanzmitteln gespeiste Fördertopf insgesamt groß. 5 Milliarden für des Deutschen liebstes Spielzeug und seine liebste Industrie.
Und nun? Nun haben wir erfolgreich die Pleite von ein paar Tausend Autohäusern herausgezögert. Nun haben rund 2,5 Millionen Deutsche ein neues Auto. Nun hat ganz Afrika unsere alten Rostschüsseln. Die konnte man ja noch nehmen. Soooo schlecht waren die ja gar nicht, warum also wegschmeißen? Und ebenfalls nun hat unser Vaterlands-Etat einen um 5 Milliarden Euro erhöhten Schuldenberg – so hoch wie der Schrottberg, den wir produziert haben. Und wir alle dürfen ihn gemeinsam verzinsen (für die Bundesschatzbrief-Anleger). Und im Idealfall zahlen wir sogar einige Schulden zurück.
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