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Tag: geld

Schamlose Dresdner Bank

by Harry Kayne on Mrz.17, 2010, under Finanzen

Sie lernt es einfach nicht! Nachdem die Dresdner Bank jahrelang immer irgendwie ein bisschen teurer und schlechter war als die Konkurrenz und nun endlich verdient die Bedeutungslosigkeit einer Fußnote erlangt hat, kommt die nächste Granate.

Wir erinnern uns: Der Leitzins in Europa beträgt derzeit 1 Prozent. Zu diesem Satz können sich Banken kurzfristige Einlagen bei der Europäischen Zentralbank besorgen. Jede Menge Geld.

Nun richtet mir die Dresdner Bank vor ein paar Tagen unaufgefordert (!) eine reichlich opulente Dispo-Kreditlinie ein. Der Zinssatz: 13,25 Prozent im Jahr. Wenn wir an dieser Stelle nachrechnen, ergibt sich eine Marge von mehr als 12 Prozentpunkten für ein fristengleiches Zinsgeschäft ohne jeden Bearbeitungsaufwand. Zumindest wenn ich spure.

Meine Frage: Was stimmt hier nicht?

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Vorsicht vor den Gold-Idioten

by Harry Kayne on Jul.03, 2009, under Finanzen

Der Wahnsinn um die vermeintlich so sichere Geldanlage Gold treibt immer bescheuertere Blüten. „Gold to go“ ist eine der neuesten Errungenschaften. Die Firma „TG Gold Super-Markt.de“, die mit Gold handelt und auch Ihnen Ihre Backenzähne abkaufen würde, will bundesweit Automaten aufstellen, die Gold ausspucken. Natürlich nur im Tausch gegen das ach so wertlose schnöde Papiergeld. Gold ziehen wie ´ne Cola, frisch aus dem Goldautomat. Gold wird Allgemeingut.

Ich habe schon einigen Wahnsinn an den Kapitalmärkten miterlebt, und ziehe daraus folgenden Schluss: Der Plan der Online-Barrenbude ist ein neues Zeichen, dass der Gold-Hype bald vorbei ist. Es ist genau wie im Jahr 2000: Jeder wollte Aktien haben, jeder fragte nach Aktien und las sogar auf dem Scheißhaus das „Handelsblatt“ oder den „Aktionär“. Wäre ein Aktienautomat technisch möglich gewesen, es hätte ihn gegeben.

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Allianz vs. Dresdner Bank – die Schlammschlacht beginnt

by Harry Kayne on Mai.10, 2009, under Finanzen

Wer bis heute noch nicht kapiert hat, dass der Kunde für eine Bank nicht mehr ist als Vieh mit Portemonnaie, den wird vielleicht die neueste Nachricht überzeugen: Seit kurzem schreibt die Allianz die Kunden der Dresdner Bank an, sie sollten doch bitte zur viel besseren neuen Allianz-Bank wechseln. Denn die ist ja viel besser, schöner und blauer, und der Kunde ist doch sowieso von der Allianz angeworben worden, und die will ja nur sein Bestes. Unterschrift: Andree Moschner, Vorstand der Dresdner Bank. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr hat sich die Allianz nach langer Quälerei vom Dresdner Geld-Krematorium getrennt.

Nur hat die neue Attacke auf die Kaufmanns-Ethik zwei Haken, wie das Portal „Pressetext“ berichtet: Erstens sind viele der angeschriebenen Kunden gar nicht von der Allianz angeworben worden. Zweitens sitzt Moschner auch im Vorstand von Allianz-Deutschland. Der Doppelagent ist dort für die Allianz-Bank zuständig.

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Die deutsche Wirtschaft outet sich

by Harry Kayne on Dez.05, 2007, under Wirtschaft

Es ist das Coming-out des Jahres. Unsere liebe deutsche Industrie hat mal wieder gezeigt, was ihr tatsächlich wichtig ist: Geld. Und für was sie sich einen Scheiß interessiert: andere Menschen. Danke für diese eindrucksvolle Demonstration. Jetzt weiß ich, welche Leitlinien wirklich die Geschicke unserer Wirtschaftsbosse flankieren.

Da hatte doch unsere Bundeskanzlerin die Frechheit, das tibetanische Oberhaupt, den Dalai Lama zu einem Besuch zu empfangen. Da aber Tibet um seine Unabhängigkeit kämpft, China aber das Dach der Welt gerne in den eigenen Sozialistenzirkus eingemeinden will, gab es Stunk mit den gelben Menschen unter der roten Fahne. „Wenn ihr mit dem Lama sprecht, reden wir nicht mehr mit euch“ – so oder so ähnlich dröhnte es plötzlich aus dem fernen Peking. Eigentlich ein blöder Spruch, der besser zu einem eingeschnappten Teenager passt, als zu einem Staatsmann. Aber so sind die Chinesen. Rollen mal eben die Weltwirtschaft von hinten auf, aber ihre Führer benehmen sich dabei wie die Kinder. Wohlgemerkt: Der Dalai Lama ist der Friedensnobelpreisträger von 1989 und nicht irgendein speckiger Rebellenführer.

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Zur Hölle mit der Bescheidenheit

by Harry Kayne on Jun.27, 2007, under Gesellschaft, Wirtschaft

Meine Damen und Herren, es ist soweit. Ab heute braucht sich niemand mehr für Geldgeilheit zu schämen. Okay, so richtig hat das ja eh noch niemand gemacht. Aber heute verkünde ich offiziell das Ende der Bescheidenheit. Ich gestatte nun jedem, sich soviel mit Kohle zuzuramschen, einzudecken und auszustatten, wie er kann. Es ist okay. Machen wir endlich alle die Hosen weit auf. Weg mit der Bescheidenheit, nun regiert Geld endlich ganz legal die Welt. Nehmt es! Bunkert es! Stopft es euch dorthin, wo die Luft niemals gut riecht! Oder legt es aufs Konto – geht auch.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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