Tag: kirche
Wo ist Gott, wenn man ihn mal braucht?
by Harry Kayne on Jul.29, 2010, under Gesellschaft
Ei, da hat unser liebste geistig verwirrte Eva Hermann ein wirklich hübsches Thema angeschnitten. Die Toten auf der Loveparade seien eine Strafe Gottes, meinte sie sinngemäß und sinnentleert auf der Webseite ihres Verlags.
Nur scheint das zurzeit das einzige Lebenszeichen unseres Allmächtigen zu sein, das er von sich gibt. Alles andere, was auf unserer miesen Erde passiert, scheint er irgendwie ganz prima zu finden.
Wie ist es sonst zu erklären, dass Gott den Kinderfickern aus der katholischen Kirche nicht per Gottesdekret die Eier verschrumpeln lässt. Verdient hätten sie es ja. Wer seinen Lümmel in Kinder steckt, macht sich selbst zum Lümmel. Aber nein, die Kirche will das intern regeln. Weg mit dem lästigen Staatsanwalt. Für Gottesdiener gelten irdische Gesetze nicht. Und Gott schaut zu und grinst.
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Plädoyer für ein bewussteres Ficken
by Harry Kayne on Mrz.05, 2010, under Gesellschaft
Jetzt kriegen wir endlich täglich um die Ohren gehauen, wohin dieser ganze Zölibat-Scheiß am Ende führt: Gottesfürchtige, freiwillige geistige Eunuchen holen sich lieber ein paar Halbwüchsige in die Koje. Immerhin petzen die nicht, nachdem man sie durchgeorgelt hat. Gottesfurcht ist schon eine tolle Sache.
Ebenso wie das dämlichste Vorhaben, das ich je gehört habe: Kein Sex vor der Ehe. Meine Frage: Wer hat jemals ein Auto gekauft, ohne es vorher Probe gefahren zu haben? Wer hat jemals eine Wohnung gemietet, ohne Besichtigung? Eben. Und es gab schon weitaus simplere Scheidungsgründe als die Enttäuschung im Bett.
Deshalb tritt Wörterkraftwerk für ein bewussteres Ficken ein. Einfach mal den Schniedel gerade sein lassen, kräftig was wegstecken, eine kleine Landpartie machen. Probiert es aus, rammelt mal wieder, und steht vor allem dazu. Das Mittelalter ist schon lange vorbei, die heilige Inquisition gibt es nicht mehr – zumindest nicht offiziell. Aber denkt dabei immer an die Verhütung und den AIDS-Schutz.
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Schöner leben ohne Kirche
by Harry Kayne on Feb.08, 2010, under Gesellschaft
Wie schön könnte unser Leben sein, wenn wir endlich aufhören würden, an irgendeinen allmächtigen Opa im Himmel zu glauben. Und mit der gleichen Konsequenz: Tun wir den Saftladen namens Kirche doch gleich da hin, wo er hingehört – auf den Scheiterhaufen. Unser Leben wird danach echt besser. Hier ein paar Beispiele:
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Macht sogar den Himmel hässlich - die Kirche (Foto: Christoph Mühlmann/BilderPics)
Wir bräuchten keine dämlichen Kriege mehr darüber zu führen, welcher Gott denn nun der wahre sei. Keine drückenden Sprengstoffgürtel mehr unterm Kaftan, keine modernen Kreuzzüge mehr, und vielleicht wäre auch der Rambazamba in Afghanistan bald durch. Dagegen könnten wir uns endlich wieder wegen der schönen Dinge im Leben gegenseitig töten: Frauen, Kleingeld, Schimpfworte, Fußball und Neid.
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Warum Gott ein Arschloch ist
by Harry Kayne on Aug.28, 2009, under Gesellschaft
Warum gibt es eigentlich noch immer einige Verstrahlte, die nicht glauben wollen, dass sich der ganze Kram, den wir um uns herum sehen, irgendwie langsam im Laufe der Jahrmillionen entwickelt hat? Sie glauben tatsächlich, dass es einen Schöpfer gibt – nennen wir ihn mal Gott – der sich das alles ausgedacht hat. Okay, gestehen wir diesem Gott einmal zu, er hätte tatsächlich die Zeit und genug Zeichenbretter gehabt, um ein paar Milliarden verschiedene Kreaturen zu entwerfen – nicht ganz dicht war er aber irgendwie trotzdem. Ihr wollt Beweise? Hier sind sie:
Der erregte Mann: Dieser Gott muss wirklich einen eigenartigen und ziemlich niederträchtigen Sinn für Humor gehabt haben, als er die Optik des erregten Mannes erschuf. Machen wir uns nichts vor, ein Mann in Fickbereitschaft ist nicht wirklich der Gipfel der Ästhetik. Er wirkt eher wie ein Astronaut, dem gerade ein Alien aus dem Unterleib geplatzt ist. Und dabei hat er einen IQ, der knapp über dem eines Einzellers liegt. Lustig ist das nicht.
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Unsere Kirche: bockig und blöd
by Harry Kayne on Feb.05, 2009, under Gesellschaft
Ach, du liebe Kirche! Was ist denn nur mit dir los? Ein Papst, der keine Ahnung von dem hat, was seine Bischöfe so über die Medien von sich geben? Und Bischöfe, die sich hartnäckig der Realität verweigern? Denn wenn das keine Gaskammer gewesen sein soll – worin habe ich denn bei der Besichtigung des Konzentrationslagers Sachsenhausen mit Tränen in den Augen gestanden? Ein Beauty-Salon war das wohl kaum.
Okay, dann macht der alte Chef-Pope mal einen Fehler und holt Richard „Es gab keine Gaskammern“ Williamson wieder zurück in den Schoß der Kirche. Das kann natürlich passieren, wenn man schon etwas älter ist wie der Ratze. Aber sich dann bockig geben wie ein kleines Kind, wenn es ein bisschen Kritik aus Deutschland gibt? Das ist für die so weltoffene und menschenfreundliche Kirche wohl doch etwas peinlich. Und dann gleich wieder über antikatholische Ressentiments zu schwadronieren, ist etwas zu simpel. Wer Scheiße baut, muss sich nicht darüber wundern, dass immer mehr Menschen einen dann auch scheiße finden.
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