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Tag: konjunktur

Mein Urlaub für den Aufschwung

by Harry Kayne on Aug.20, 2010, under Wirtschaft

Ursula Frerichs vom Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft hat Recht: Wir alle sollten auf zwei Wochen Urlaub verzichten. Das heißt, wenn wir sie überhaupt noch genommen haben. Alles für den Aufschwung. Denn er ist alles, was wir Deutschen noch haben. Für ihn lohnt es sich zu leben und totzuarbeiten.

Ich gehe noch etwas weiter und möchte hiermit komplett auf meinen Urlaub verzichten. Für die Konjunktur. Und um noch mehr zu leisten, werde ich meinen Haushalt auflösen, um künftig im Büro zu übernachten. Ich steige auf Fastfood um. Weg mit elend langen Mittagspausen. Sie schädigen nur unsere glorreiche Wirtschaft. Vorbei ist es auch mit anderen Zeitfressern wie Fernsehen, Sport, Kino. Ich will arbeiten und nicht einkaufen. Ach nein, shoppen sollen wir ja immer noch. Einer muss den Mist ja kaufen, den die Unternehmen fabrizieren.

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Helden der Konjunktur: Die Generation Wegschmeiß

by Harry Kayne on Mrz.26, 2010, under Gesellschaft, Wirtschaft

Ich freue mich immer wieder, dass es noch Menschen gibt, die sich für das Wohl und Weh der deutschen Konjunktur interessieren und sie nach Kräften stimulieren.

Ein schönes Beispiel ist die neue Generation Wegschmeiß – junge Menschen, die nach Herzenslust Dinge in die Mülltonnen verklappen, die ihnen nicht mehr passen. Darunter sind mit Vorliebe Nahrungsmittel, die sich bereits bedrohlich dem Mindesthaltbarkeitsdatum genähert haben. Die Passage „Mindest“ in diesem Wort konsequent missachtend, feuern sie die subjektiv schon völlig verranzte Salami weg. Sicher ist sicher.

Das gleiche passiert mit angebrochenen Packungen. Ein Brot, das schon sagenhafte zwei Tage in der Küche liegt, kann einfach nicht mehr essbar sein, lautet die These der Wegschmeißer. Fluchs muss ein neues her. Selbes gilt natürlich auch für Käse und sogar Sekt. Könnte ja sein, dass sich schon übermorgen eine leichte Schimmelschicht darauf bildet – oder eben auch nicht. Ist ja auch Wurst.

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Mit Bläh-Bilanzen aus der Finanzkrise – wir borgen uns frei

by Harry Kayne on Aug.04, 2009, under Wirtschaft

So geht Krisenbewältigung modern, zumindest, wenn man so genannten Experten und Volkswirten glauben darf. Man schiebt einfach den bis dato ach so verhassten und Freiheit einschränkenden Staat in die Arena. Der wiederum fühlt sich endlich mal gebraucht und nimmt sich sofort ganz viel Geld, das er nicht hat. Das bläht die Staatsbilanz auf wie einen Hefeteig auf dem warmen Ofen. Schuldenberg? Kein Problem. Bis der alles verschüttet, sind wir alle tot – naja, das heißt wenn wir jetzt schon über 60 sind, also im besten Politikeralter. Und das ist, was zählt.

Wie das Geld seit der Finanzkrise fließt

Wie das Geld seit der Finanzkrise fließt

So entsteht ein lustiger Geldstrom: Der Staat versucht, die Wirtschaft anzufeuern, indem er ganz viel kauft oder mitfinanziert. Damit können die Unternehmen endlich wieder viele Gewinne schreiben und ihren Angestellten ganz hohe Boni zahlen.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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