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Tag: radio

Akustik-Terror täglich – Jugend braucht Lala

by Harry Kayne on Mai.25, 2010, under Gesellschaft

Wissenschaftliche Versuche haben ergeben, dass ein durchschnittlicher Jugendlicher ab 12 Minuten in völliger Stille bereits anfängt, nervös zu zucken. Ab Minute 26 drehen sich die Pupillen nach innen. Weitere 13 Minuten später bilden sich Krämpfe. Und in Minute 45 stellt sich – sofern vorhanden – der Hirntod ein. Schön ist das nicht.

Und der Einschlag in die Umwelt ist enorm. So passiert nicht selten folgendes: Ihr sitzt ahnungslos in der Untergrundbahn, und ganz plötzlich bläkt ein Handy los. Aus einem mickrigen, minimalistischen Mikrolautsprecher plärrt eine orientalische Melodei, die selbst die Kreuzritter ganz sicher in die Flucht geschlagen hätte. Sie ist ein Zeichen der Halbstarken, der Jugend, unserer Zukunft.

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Gibt es intelligentes Leben im Radio?

by Harry Kayne on Mai.19, 2010, under Unterhaltung

Die Lösung könnte so einfach sein

„Wir spielen die Hits!“, „Die Superhits der 70er, 80er, 20er, 90er und die größte Scheiße von heute!“, „Der beste Mix“, „Wir haben den Längsten!“ und „Wir sehen am Besten aus!“. Wer kennt sie nicht, die sinnentleerten Sprüche (deutsch: Claims), die uns täglich das Radio aus den Lautsprechern um die Ohren pustet.

Sie zeigen uns einmal mehr, was aus dem einst so wertvollen Medium Radio geworden ist: Eine Abspulstation für Musik-Endlosschleifen und ein Auffangbecken für geistig gestörte Schwätzer die nur noch aufsagen, was man ihnen diktiert.

Wann hat es mein Morgensender NDR2 jemals geschafft, ein Lied zu spielen, das ich noch zuvor gehört hatte? Kurze Antwort: Nie. Denn dazu bräuchte es Geschmack, Mut zur eigenen Meinung und kein Diktat irgendwelcher Medienheinis. Vielleicht hätte den Radiomenschen mal jemand mitteilen müssen, dass ihre Hörer nicht immer nur totgedudelte Grütze hören wollen. Lieber mal Frischobst statt labberigem Burger.

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Die Wetter-Weicheier vom Radio

by Harry Kayne on Jan.06, 2010, under Gesellschaft

„Es ist bitterkalt draußen“, tönt der Radio-Moderator morgens nach den Nachrichten, um dann gleich nachzulegen: „Minus drei Grad Celsius.“ Wow, bei diesem Wetter friert mir noch gar nichts ein, außer meinen Gesichtszügen.

Wie kommt eigentlich der Tiefdruck-Schwafler darauf, läppische minus drei Grad wären bitterkalt? Auch die Moderations-Azubis der anderen Hamburger Radiostationen, wie „NDR 2“, „Radio Hamburg“ oder „Das neue Alster-Radio“ sind nicht gerade hart im Nehmen, was die Außentemperaturen betrifft. Wahrscheinlich haben sie Angst, dass ihnen die zwei restlichen Gehirnzellen einfrieren, die ihre Laberei bisher noch überlebt haben.

Vielleicht hat das Ganze auch mit der Hamburger Weichheit zu tun. Nicht umsonst hat der Amerikaner nach dem Hanseaten ein lappiges Weichbrötchen benannt. Er ist halt nur das maritime Regenwetter gewohnt. Kontinentale Auswüchse wie große Hitze im Sommer und etwas kühlere Luft im Winter sind ihm fremd. Da kann die Birne schon mal festrosten.

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• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

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