Tag: religion
Pinkeln modern: Die neue Scham der Männer
by Harry Kayne on Apr.14, 2011, under Gesellschaft
Ein öffentliches Klo. Drinnen zwei Pissoirs und drei klassische Kloschüsseln zum Eierlegen im Sitzen. Ein Mann kommt herein, das Gesicht alles andere als entspannt, die Beine mit leichtem Druck gegeneinander gepresst. Er muss mal strullen. Höchste Zeit. Doch anstatt sich an eines der Hängebecken zu stellen, den Lümmel durch den Hosenstall zu friemeln und laufen zu lassen, geht er in eine der Kabinen. Hose runter, und die Büchse beginnt zu streuen. Unappetitliche Pfützen entstehen rund um die Schüssel. Auch schon erlebt?
Nur warum tun die das?
Ist es einfacher? Nein. Geht es schneller? Auch nicht. Ist es hygienischer? Gott bewahre.
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Jetzt macht euch doch mal locker!
by Harry Kayne on Okt.11, 2010, under Gesellschaft, Politik
Ja, und damit meine ich euch alle, ihr verklemmten Prinzipienreiter, Christen, Politiker, Moslems, Türken, Araber, Bayern, Ossis und Fischköppe. Es ist ja kaum noch auszuhalten, wie in diesem Land nur noch herum taktiert, paktiert, schwadroniert wird. Holt einer die verbale Keule raus, spielt ein anderer sofort die beleidigte Leberwurst, und der nächste beginnt sofort Verständnis zu heucheln und zu schleimen. Könnte ihm ja einen Vorteil bringen.
Und warum das ganze? Weil sich niemand mal so richtig entspannen will. Wenn ihr euren Arschmuskel mal lockert und die Möhre rausnehmt, kommt auch endlich mal ein entspannter Furz raus.
Soso, die ach so moralischen Christen fürchten also um ihre tolle Abendlandkultur. Selbst schieben sie zwar eine Geschichte aus Verbrennung, Unterdrückung und Massakern vor sich her. Turbanträger hatten sich mit den Kreuzrittern damals auch nicht unbedingt nur zu einer Skatrunde zusammengesetzt. Und fragen wir mal Schwule und Lesben, was sie von beispielsweise von katholischer Toleranz so halten. Dürfte nicht allzu viel sein.
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Schöner leben ohne Kirche
by Harry Kayne on Feb.08, 2010, under Gesellschaft
Wie schön könnte unser Leben sein, wenn wir endlich aufhören würden, an irgendeinen allmächtigen Opa im Himmel zu glauben. Und mit der gleichen Konsequenz: Tun wir den Saftladen namens Kirche doch gleich da hin, wo er hingehört – auf den Scheiterhaufen. Unser Leben wird danach echt besser. Hier ein paar Beispiele:
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Macht sogar den Himmel hässlich - die Kirche (Foto: Christoph Mühlmann/BilderPics)
Wir bräuchten keine dämlichen Kriege mehr darüber zu führen, welcher Gott denn nun der wahre sei. Keine drückenden Sprengstoffgürtel mehr unterm Kaftan, keine modernen Kreuzzüge mehr, und vielleicht wäre auch der Rambazamba in Afghanistan bald durch. Dagegen könnten wir uns endlich wieder wegen der schönen Dinge im Leben gegenseitig töten: Frauen, Kleingeld, Schimpfworte, Fußball und Neid.
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