Tag: spekulation
Spekulanten treiben Preise, Preise treiben Spekulanten
by Harry Kayne on Okt.02, 2009, under Finanzen
„Die Geldanlage in Rohstoffe ist der beste Schutz vor Inflation“, welcher halbwegs interessierte Anleger hat diesen Schwachsinn nicht schon in einem bunten Prospekt gelesen. Gerade die erhöhte globale Nachfrage nach allem, was man essen, trinken, tragen und einschmelzen kann, werde die Preise treiben. Und deshalb müssen Sie, genau Sie, lieber Anleger, jetzt Rohstoffe kaufen.
Zunächst müssen wir jedoch festhalten, dass die Geldanlage in Rohstoffe keine tatsächliche Investition sondern eine reine Preisspekulation ist. Bei Investitionen arbeitet Geld, wie beispielsweise in einer Aktie oder Anleihe. Es fließt in die Wirtschaft, wird für Produktionsvorgänge verwendet und wirft Gewinne in Form von Dividenden oder Zinsen ab. Wo passiert das bitte bei Rohstoffen?
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Jim Rogers is back – der zynische Rohstoffzwerk nervt wieder
by Harry Kayne on Aug.12, 2009, under Finanzen, Wirtschaft
Nun ist er also mal wieder da: Der kleine dickliche Mann mit dem schütteren Haar, dem selbstgefälligen Grinsen und der stets unfassbar geschmacklosen Fliege gibt wieder tolle Empfehlungen für lauschwillige Anleger. Sri Lanka heißt der neue heiße Aktienmarkt des Jim Rogers, auf dem die Geldsucher nun fündig werden können. Nun da der Krieg vorbei ist, gehe es ans Verdienen. Nach dem Motto: Flaut der Sturm ab, kommen die Schmeißfliegen.
Dabei war Jims letzter großer Tipp alles andere als roger. Wie lange ist er uns mit seinem endlos wiederholten Geschwafel, man solle doch Rohstoffe kaufen, auf die Brötchen gegangen? Bis Mitte letzten Jahres, also kurz bevor die Rohstoffpreise zusammengefallen sind wie ein durchlöcherter Weizensack.
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Jim Rogers ist zurück – der zynische Rohstoffzwerg nervt wieder
by Harry Kayne on Aug.12, 2009, under Finanzen
Nun ist er also mal wieder da: Der kleine dickliche Mann mit dem schütteren Haar, dem selbstgefälligen Grinsen und der stets unfassbar geschmacklosen Fliege gibt wieder tolle Empfehlungen für lauschwillige Anleger. Sri Lanka heißt der neue heiße Aktienmarkt des Jim Rogers, auf dem die Geldsucher nun fündig werden können. Nun da der Krieg vorbei ist, gehe es ans Verdienen. Nach dem Motto: Flaut der Sturm ab, kommen die Schmeißfliegen.
Dabei war Jims letzter großer Tipp alles andere als roger. Wie lange ist er uns mit seinem endlos wiederholten Geschwafel, man solle doch Rohstoffe kaufen, auf die Brötchen gegangen? Bis Mitte letzten Jahres, also kurz bevor die Rohstoffpreise zusammengefallen sind wie ein durchlöcherter Weizensack.
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Das Spekulantenpack ist zurück
by Harry Kayne on Jun.10, 2009, under Finanzen
Es ist wieder soweit. Die Herrschaften mit den dicken Portemonnaies, die uns schon im vergangenen Jahr den Brötchenkauf zur Qual machten, sind wieder am Markt. Hedge-Fonds-Manager kaufen kräftig Rohstoffe, um anschließend an weiter steigenden Preisen zu verdienen. Die offenen Spekulantenpositionen an der Warenterminbörse haben wieder kräftig zugenommen, berichtet die “Financial Times Deutschland”. Die Zocker sind also zurück.
Für uns heißt das nur folgendes: Wir zahlen mehr für Brötchen, Brot, Benzin und Kupferrohre. Doch einige Menschen auf der Welt freuen sich darüber, denn es füllt ihnen ja die Taschen.
Natürlich bleibt die Ethik bei so etwas völlig auf der Strecke. Denn ich bin sicher: Mit jedem Prozent, um das der Weizenpreis auf dem Weltmarkt anzieht, können einige hunderttausend Menschen ihr täglich Brot nicht mehr bezahlen. Doch was solls. Hedge-Fonds-Manager fressen eh Kaviar.
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Die Gold-Lüge
by Harry Kayne on Apr.29, 2009, under Finanzen
Herrlich! Und wieder haben alle möglichen Sorten ängstlicher Anleger ein paar Milliarden Euro in Produkten angelegt, die durch Goldbarren besichert sind. Toll. Inzwischen horten die Anbieter Exchange Traded Securities (ETC) und wie sie alle heißen, einen Barrenhaufen, der Fort Knox ernsthaft Konkurrenz macht. Und warum? Weil Gold ja der ach so sichere Hafen ist. Nur muss ich da leider erwidern: Pustekuchen!
Denn Gold ist alles andere als ein sicherer Hafen. Na klar, wer Anfang der 70er Jahre vor der großen Inflation sich einen Barren in die Bude gelegt hat, der hat bis Ende der 70er Jahre seinen Wert vervielfacht. Auf 16 oder 17 Prozent im Jahr, glaube ich, belief sich die Rendite. Nur präsentieren die Goldverfechter leider nicht das Ende vom Goldlied. Wer nämlich an der Schwelle der 80er Jahre seinen Goldbarren nicht versilbert hatte, der musste fast 20 Jahre lang mit ansehen, wie sein sicherer Hafen an Wert verlor. Und erst vor ein paar Lenzen entdecken die tumben Investoren den Chic des Goldes erst neu. Herzlichen Glückwunsch zum fetten Verlust.
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