Wörterkraftwerk

Tag: Unterhaltung

Kino mit Bekloppten: Über die Filmklugscheißer

by Harry Kayne on Mrz.16, 2010, under Unterhaltung

Es ist doch immer das Selbe. Kaum kommt ein Kinofilm auf den Markt, der in irgendeiner Form in der Vergangenheit spielt, treten die Filmklugscheißer auf den Plan. Sie wissen natürlich alles besser, kritisieren die mangelnde Recherche, und überhaupt ist das ja alles Blödsinn. Warum macht denn einer sowas?

Nun ihr Klugscheißer, ich will es euch sagen: Weil das Unterhaltung ist! Wenn ihr ne Doku sehen wollt, schaltet Arte an oder N-TV, aber bitte geht nicht ins Kino. Warum soll man sich denn nicht auf das Gedankenspiel einlassen, in Nazideutschland hätte es eine Skalpier-Einheit gegeben, und Hitler sei in einem Kino erschossen worden? Es war doch eine hübsche Geschichte, die uns Quentin Tarantino in „Inglorious Basterds“ vorgesetzt hat. Aber nein, ihr Filmklugscheißer redet sofort von Geschichtsverfälschung, und das könne man ja nicht machen. Und ihr prangert den Märchenerzähler für sein bisschen Kintopp sofort als geschmacklos an. So richtig Freude macht euch gar nichts, oder?

Share
Bisher kein Kommentar :, , , ,
zum vollständigen Text

Volle Kanne in die Idiotie! Ich werde jetzt auch Popstar

by Harry Kayne on Sep.25, 2009, under Unterhaltung

Ich habe mich gestern Abend entschieden. Auch ich will jetzt endlich Popstar werden. Wie schön das wird, zeigte mir gestern der Dokumentarsender Pro7: Direkt nach Las Vegas fliegen, von Teddy Soost kräftig erniedrigen lassen, Jury-Mitglied Michelle Leonard wie eine Puffmutter im Sessel fläzend ertragen und Alex Christensens Gedödel geflissentlich ignorieren. Ein herrlicher Gedanke.

Und ich finde es auch angemessen, wie subtil die Sendung mit dem schönen Ziel, Popstar zu werden, umgeht. Denn schließlich ist es ja das höchste, edelste und menschlichste Ziel, sich für ein paar Monate durch eine Geldmaschinerie drehen, von Plattenproduzenten ficken und dumme Teenager kreischen zu lassen. Und anschließend fallengelassen werden und zurück in die Gosse, aus der ich kam. Nach dem Alkohol-Entzug ein Buch schreiben, auf die bösen, bösen Kapitalisten schimpfen und traurig sein. Ja, ich will.

Share
1 Kommentar :, , , , , , , ,
zum vollständigen Text

Neulich bei Hasselhoffs

by Harry Kayne on Sep.21, 2009, under Unterhaltung

Tochter: “Hi Mum!”

Mutter: “Hi Darling! na wie geht’s!”

Och na ja, nicht so gut.

Wieso denn nicht?

Na ja, ach… ich weiß nicht. Papa macht wieder Ärger…

… ach ja das kennen wir ja. Was hat er denn diesmal gemacht?

Nichts besonderes eigentlich. So wie immer. Ach, kein Wunder, daß es mit seiner Karriere nicht mehr vorwärts geht… einfach keine Ideen mehr, der Mann!

Hat er sich wieder die Rübe zugedonnert?

Na ja, wie gesagt: Immer derselbe Scheiß…

Ach Mensch… na ja, und was macht die Schule?

Joaaaa, geht so. Aber der Johnny ist echt totaaaaal süüüüüß…

Das ist doch schön! Ich fand ihn ja auch total nett!

Ja, ne? Und der ist ja auch sooooooo romantisch…

Share
1 Kommentar :, , ,
zum vollständigen Text

Pro7 hasst Spielfilme

by Harry Kayne on Aug.21, 2009, under Unterhaltung

Am 23. August erreichen die täglichen Vergewaltigungs-Orgien im deutschen Fernsehen einen neuen, traurigen Höhepunkt: An diesem Tag sendet der selbst ernannte Spielfilmsender Pro7 Mel Gibsons Action-Epos „Apocalypto“ zur Prime-Time um 20.15 Uhr. Um das zu dürfen, schnitten jedoch die Pro7-Metzger aus dem nicht jugendfreien Werk saftige 20 Minuten heraus. Was bleibt übrig, wenn man aus einem Actionfilm die Action entfernt? Ungefähr dasselbe wie von einem Pornofilm, den man um seine Sexszenen erleichtert: Ein blutleerer Rumpf von dem, was in einem früheren Leben einmal ein Film war.

Schon vor etwas mehr als fünf Jahren säbelte der Qualfilmsender einen Actionfilm „ab 18“ auf das Niveau eines Kindergeburtstags herunter. Damals traf es „The Rock“ mit Nicolas Cage und Sean Connery. Es fehlten im Fernsehen mehr als elf Minuten.

Share
Bisher kein Kommentar :, , , , , ,
zum vollständigen Text

Jetzt ist aber gut, Herr Meister

by Harry Kayne on Aug.17, 2009, under Unterhaltung

Theoretisch ist es zwar sicherlich möglich. Aber wenn ihr mich fragt, sollte Synchronsprecher Tobias Meister keine zusätzlichen Rollen mehr annehmen. So gut er auch ist, irgendwann ist wirklich gut.

Wie zuletzt in „Iron Man“. Ich traute meinen Ohren kaum, als ich vernahm, dass der Meister himself jetzt auch noch den Robert Downey Junior synchronisiert. Der hatte doch bis dahin eine fantastische und vor allem passende deutsche Ersatzstimme. Fast so tief und bedeutend wie seine echte. Muss er denn nun noch wie Jack Bauer, Benjamin Button und Lt. Dan aus „Forrest Gump“ klingen? Denn mit denen fing Meister an, und das war auch okay.

Share
Bisher kein Kommentar :, , , , , ,
zum vollständigen Text

Peinlich: „Bild“ kennt Oliver Kalkofes Beruf nicht

by Harry Kayne on Aug.05, 2009, under Allgemein

Es ist ein Verbrechen, das schon an Königsmord grenzt. Da sehe ich mir auf “Bild-Online” ahnungslos an, welche

Promis neuerdings ihre Birne in die Kamera halten, um Nichtwähler in Wähler zu verwandeln (Text hier). Und ich klicke mich durch: Mallorca-König Jürgen Drews, Comedian Oliver Pocher, RTL-Star Mirja Boes – was es doch nicht alles für Berufe gibt.

Nur als ich beim Foto von Mattscheiben-Gott Oliver Kalkofe anlangte (Berufsbezeichnung von mir), sah ich, dass „Bild“ bei ihm als Einzigen den Beruf weggelassen hatte. Unter seinem Bild prangte nur der Name – na wenigstens richtig geschrieben. Für „Bild“ ist es peinlich, für Kalkofe sicherlich egal und für mich ein Attentat.

Share
Bisher kein Kommentar :, , , ,
zum vollständigen Text

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes


Abonniere das Wörterkraftwerk als RSS-Feed


• Dit Kopireit von den janzen Kram hier liecht beim Harry Kayne. Wer einfach abschreibt, ohne su fragn, is doof und stinkt. Allerdings kann der Harry ja dumme Abschreiber ooch nich einfach fahaun, oder? •

Blogs BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop Blog Verzeichnis und Blog Webkatalog

Wikio - Top Blog